In dieser Episode geht es um die Alternativen zu WhatsApp im Businessbereich. Viel Spaß beim Zuhören.


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Schön, dass Sie wieder mit dabei sind bei einer weiteren Episode von iPad4productivity und wir schauen uns heute einmal das Thema WhatsApp und vor allen Dingen die aus meiner Sicht empfehlenswerten Alternativen im Businessbereich an.

Weshalb empfehlenswerte Alternativen im Businessbereich? Als WhatsApp in Deutschland rauskam, war ich als jemand der viel in Banken und Versicherungen unterwegs ist und immer das Thema Compliance, Datenschutz und Datensicherheiten naturgemäß im Auge hat, wurde ich immer gefragt zum Thema WhatsApp, und ich war da, sehr klar zu sagen, WhatsApp hat aus meiner Sicht in einem Unternehmen nichts zu suchen aus mehreren Gründen. Und ich erläutere die gerne mal.

Punkt Nummer eins ist und wenn Sie sich anschauen, und die Frage sollte man sich immer stellen, wem gehört dieses Unternehmen und was ist das Geschäftsmodell dahinter. Und wenn wir uns mal her andere Messenger-Dienste auch anschauen, dann ist hier für mich immer die wesentliche Frage, verdient das Unternehmen mit Daten Geld, oder verdient dieses Unternehmen durch eben Lizenzgebühren, durch monatliche Einnahmen, die Sie eben als Abo zahlen Geld. Und das ist nichts Verwerfliches, ich finde es auch nicht verwerflich, Sie müssen auch nicht bei Facebook dabei sein, Sie müssen das nicht tun. Das Problem ist nur, und das ist bei WhatsApp ja sicherlich den meisten von Ihnen bekannt, aber hier vielleicht nochmal für den einen oder anderen als Wiederholung oder Verstärkung. Wenn Sie schauen, WhatsApp gehört mittlerweile zu Facebook, und das kritischste an WhatsApp überhaupt ist, dass Sie bei WhatsApp einen Zwangsupload Ihres Adressbuches vornehmen müssen, damit das Ganze nutzbar ist. Jetzt kann man das intelligent lösen, so wie ich das im Bankbereich mache, dass ich sage, da macht man das so, dass man bevor man die geschäftlichen Adressbücher verteilt über das MDM, ist es so, dass man idealerweise einen privaten Account, oder einen privaten Account mit Kontaktdaten, von mir aus gerne mit privaten Kontaktdaten auf dem iPad, beziehungsweise auf dem iPhone installiert. Dann installieren Sie über den blauen AppStore WhatsApp auf dem Gerät als sogenannte ungemanagte Applikation und sagen, du darfs gerne auf das Adressbuch zugreifen, aber eben nur auf das private. So und dann ist es eben so bei einem privaten, idealerweise machen Sie sogar so, dass Sie einen Account dafür nutzen, ich mache das beispielsweise so, ich habe einen privaten Google-Account und da sind keinerlei Adressdaten drin hinterlegt, das heißt als ich den aktiviert habe auf einem Gerät und sage so, jetzt aktiviere ich WhatsApp auf einer privaten Handy-Nummer, dann sind Null Kontaktdaten hochgeladen worden. Weil das Problem ist, wenn Sie jetzt beispielsweise sich bewusst dagegen entschieden hätten, mit WhatsApp zu arbeiten, auch nicht bewusst auf Facebook sein wollten, und ich habe Ihre Kontaktdaten, Ihre Handynummer in meinem Adressbuch und würde jetzt bei der Installation von WhatsApp sagen, jup, du darfst auf das Adressbuch zugreifen, weil anders kriegen Sie es auch nicht zum Laufen. Dann hätte Facebook auch Ihre Kontaktdaten. Und ich frage immer wieder mal in meinen Seminaren, wer ist bewusst nicht auf Facebook? Und da gehen in meinen Seminaren ganz ganz viele Hände hoch, so und wenn Sie schauen, also wenn Sie in Ihrem Umfeld Menschen haben, die sich bewusst gegen das Thema WhatsApp entschieden haben, und Sie haben diese Kontaktdaten in Ihrem Adressbuch, und haben bei der Installation von WhatsApp gesagt ja, dann haben Sie diese Kollegen jetzt auch wunderbar fließig bei WhatsApp hochgeladen. Und das ist etwas, so realitätsfern manche Dinge im Rahmen der DSGVO teilweise sind, da sage ich selbst in einem sehr, ich sage jetzt mal Marketing getriebenen Verständnis von Datenschutz ist das soweit weg vom Datenschutz, wie es nur irgendwie geht. Also vor dem Hintergrund sage ich, wie löst man sowas? Man löst das eben entweder im Unternehmen so, dass Sie sagen, Sie haben ein leeres Adressbuch, ein Privates, was Sie aktiv haben, wenn Sie WhatsApp installieren auf dem iPhone über den blauen AppStore, dannach ist es so, dass Sie die dienstlichen Daten über ein Exchange oder eben über ein Traveller-Profil, je nachdem ob Sie eben mit Outlook-Exchange arbeiten, oder wie in meinen Volks- und Raiffeisenbanken über Lotus Notes. Dann ist es so, dass Sie das über das Mobile-Devicemanagement verteilen, dann sind die Kontaktdaten seit der Version 11.3 als sogenannte managed Accounts dort drauf, und dann müssen Sie wichtig einstellen in Ihren Sicherheitsprofilen im Mobile-Device-Managementsystem, dass keinerlei Daten übergeben werden dürfen zwischen dem privaten und dem gemanagten Bereich. Und dann dann ist nämlich, wenn Sie sagen, so die WhatsApp-Applikation ist im ungemanagten Bereich, die greift auch gerne eben auf die privaten Kontakte zu, und wenn da jemand sagt, Mensch, ich möchte jetzt jemand haben, den ich per WhatsApp hinzufügen muss, dann muss der- oder diejenige, die im privaten Adressbuch eingeben, und dann werden eben keine dienstlichen Sachen hochgeladen. So jetzt, was spricht für, was spricht gegen einen Einsatz von WhatsApp im Unternehmen?

Was spricht für den Einsatz von WhatsApp im Unternehmen, es ist defacto der Messenger mit der größten Reichweite, das heißt, die haben es einfach geschafft, dadurch dass Sie eine gratis policy hatten, einfach der Markt dominierende Player zu werden. Und da ist es einfach so, da die meisten eben sagen, solange es kein Geld kostet, wunderbar, ja, und die böse NSA, aber kostet ja kein Geld, ist so bequem, da hört das Verständnis für Datenschutz und Datensicherheit leider bei den meisten auf, und somit haben die einfach die größte Nutzerbasis erreicht. Und das ist natürlich ganz relevant, wenn Sie überlegen, Moment, ich bin vielleicht eine Bank, möchte auch jüngere Zielgruppen erreichen, dann müssen Sie heute auch per WhatsApp erreichbar sein. Also bei mir ist es beispielsweise so, diejenigen die mich schon länger kennen wissen, ja, ich habe den Luxus von zwei Frauen. Eine meiner Frauen ist vor Kurzem ausgezogen, zum Glück die jüngere, und unsere Tochter die ist 22 mittlerweile, und wenn ich der eine E-Mail schreibe, dann ist das eben so, dass ich da halt vielleicht zwei-drei Tage später eine Antwort bekomme, wenn ich ihr eine WhatsApp-Nachricht schicke, dann bekomme ich die eben innerhalb von zwei Minuten die Antwort. Jetzt sagen Sie, der Jekel ist doch auf WhatsApp! Ja, Sie werden mich aber nicht auf WhatsApp finden, weil was habe ich gemacht? Früher hatte ich zwei Handys mit einer privaten Rufnummer, die nur die engste Familie kennt. War in der Vergangenheit ein Android-Handy, um einfach die Alternativen auch auf dem Markt nicht nur per gegoogeltem Halbwissen, sondern auch per eigene Erfahrung beurteilen zu können, und natürlich da viele meine Kunden mich gefragt haben, was ist WhatsApp, wie funktioniert das, wollte ich natürlich auch hier aus eigener Erfahrung sprechen können. Und somit hatte ich früher zwei Handys. Mittlerweile habe ich ein iPhone XS Max, das ist Dual-SIM fähig, das heißt, ich habe die physische Karte ist meine dienstliche Telekom-Nummer, die Sie auch kennen, über die ich erreichbar bin, und die E-SIM, die zweite, ist eine private Rufnummer, die ich auch auf meiner AppleWatch habe, und darüber habe ich WhatsApp so gekoppelt wie vorhin eben besprochen, das heißt, ich habe auf einem privaten, leeren Account, wo ich keinerlei entsprechende Adressen drauf hatte, habe ich eben dann WhatsApp auf dem Gerät entsprechend installiert, habe dann eben auch sogar den Zugriff auf WhatsApp deaktiviert auf das Adressbuch, und das Schöne ist, Sie sehen trotzdem die Namen im Klarnamen, die Sie schon hinzugefügt haben. Bei mir ist es relativ übersichtlich, ich habe gerade mal Tochter, Frau und eine einzige Arbeitsgruppe, weil die haben alle gesagt, wir müssen alle auf WhatsApp arbeiten und bei mir ist WhatsApp aber nur eine Seite. So und dann habe ich eben über mein Mobile-Device-Managementsystem, ich arbeite hier mit Jamf beispielsweise, also vielleicht auch nochmal so ein kleiner Nebentipp. Bei mir ist es so, ich bin eine Drei-Mann-Firma und deswegen eben brauche ich jetzt keine AirWatch als großes Unternehmen, wo ich sage, okay, in einem Unternehmen, wo eben meine Frau, unsere Tochter angestellt sind, und ich einen virtuellen privaten Assistenten habe, da brauche ich jetzt nicht ein großes AirWatch-System. Deswegen habe ich das so gemacht, dass ich das eben über Jamf gemacht habe, und habe dann mein Adressbuch darüber verteilt so als managed, und hier gibt es keinerlei Datenaustausch. Das geht. Also sorüber kann man das Ganze machen und weshalb bin ich nicht auf WhatsApp? Ich bin nicht auf WhatsApp, weil ich sage, der, also nicht für Sie erreichbar auf WhatsApp, deshalb weil ich immer wahrnehme, dass der Noise, also der Nervfaktor an Nachrichten, die reinkommen, nicht in Relation steht zu dem Nutzen, den man hat, weil dann schreibt man die Leute nicht nur noch eine E-Mail, sondern zusätzlich noch eine WhatsApp-Nachricht, und wir hatten gerade eine Veranstaltung, Sie wissen ja vielleicht, ich bin im Rahmen der German Speakers Association ja auch aktiv, und da hatten wir gerade eine Veranstaltung kommuniziert und da gab es viel Stress, weil es gab einfach X-Plattformen auf den die Leute unterwegs waren, und ich habe gesagt, Leute, ich bin erreichbar am besten über E-Mail oder über mein Facebook-Messenger, über alles andere nicht. Und wir haben das mit der Hauptorganisatorin wunderbar geregelt, und der Rest der Gruppe, die einen waren auf Slack, die anderen waren irgendwo wieder auf WhatsApp unterwegs, die anderen auf einer Google-Plattform, also auf verschiedenen Plattformen. Deswegen ist es wichtig, wenn Sie intern kommunizieren, sollten Sie sich immer einigen, und da kann auch eine unterschiedliche Plattform sinnvoll sein, sollten Sie sich immer einigen, auf welcher Plattform sind Sie unterwegs. Also ich habe Projekte, da arbeite ich mit Slack. Ich habe andere Projekte, da arbeite ich mit MeisterTask im Austausch. Ich habe andere Projekte, da arbeite ich eben, jetzt für eine Mediengruppe, mit WhatsApp. Nur, wir kommunizieren halt in jedem Projekt, oder in jeder Gruppe nur mit einer einzigen Kommunikationsplattform. Das ist nicht immer Eins-zu-Eins so, weil natürlich hat man auch ab und zu eine E-Mail, die man weiterleitet, das ist Blödsinn, sowas dann entsprechend rüber zu kopieren, aber der Hauptkommunikationskanal sollte immer nur einer sein. Jetzt gibt es aber eben auch das Thema Erreichbarkeit von Kunden, also gerade bei Banken ist es so, dass jüngeren Kunden immer wieder erwarten, du musst doch bitte auch per WhatsApp erreichbar sein. Und, was ich total genial fand, ich war vor Kurzem in einer Apotheke, und diese Apotheke, die hatte an Ihrer Kasse so einen kleinen Flyer liegen und da stand, Sie können Ihre Rezepte, Ihre Medikamente per WhatsApp vorbestellen. Und dann fragte ich den Apotheker, wie das denn angenommen wird und der hat gesagt, es wird super angenommen, die Kunden finden es toll. Und so, wie ich das am Anfang gesagt habe, nein, WhatsApp gar nicht, sage ich heute, schauen Sie mal in Richtung China, also wenn Sie gucken oder für die bayerischen Zuhörer nach China [Kina], dass Sie eben schauen, hier läuft der Großteil der Kommunikation mittlerwiele eben über WeChat, das ist das WhatsApp aus China, das heißt hier über Messenger-Dienste, da läuft auch mehr und mehr Payment, also auch wenn Sie sich anschauen das Thema ApplePay hat jetzt zumindest schonmal einen kleinen Fuß nach Deutschland reinbekommen und ich gehe mal davon aus, dass dann irgendwann auch mal die restlichen Finanz- und Kreditinstitute dort einknicken werden, dass sie es auch anbieten werden, und dann ist sowas immer mehr Messenger getrieben, das heißt, wenn es dann die Möglichkeit gibt eben auch zu sagen, über Messenger-Dienste zu zahlen, das machen die Asiaten uns bereits vor, dann ist das Thema ganz ganz wichtig. Aber heute auch schon für die Erreichbarkeit. Wie können Sie sowas lösen? Also in Banken mache ich es beispielsweise oft so, dass ich sage, da bekommt eben das KSC – Kunden-Servicecenter, ein iPhone, was eben eine Rufnummer hat, die dort bekannt ist, die dort entsprechend mit dem leeren Adressbuch aufgesetzt wurde, und dann gibt es ja eine Web-Schnittstelle von WhatsApp und dann kann man das eben über einen Bank-PC, über den Browser die eingehenden Nachrichten hier sehen und dann auf gesicherten Kanälen antworten. So macht man das. Jetzt gibt es aber, und das ist ja auch das Versprechen dieser Episode, auch Alternativen dazu, die eben dann sinnvoll sind, wenn Sie sagen, Mensch, wie kann ich denn dieses Thema Messenger-Plattform auch im Unternehmensumfeld hier selbst machen. Und die Idee ist eben ein WhatsApp intern. Weshalb kann sowas Sinn machen? Das kann vor allen Dingen aus zwei Gründen für mich Sinn machen. Der eine Grund ist, dass Sie sagen, Sie möchten aus Datenschutz-, Datensicherheitsgründen sagen, die Daten sollen bitte möglichst im eigenen Umfeld bleiben. Und, zum zweiten, also das Thema Datenschutz- und Datensicherheit auch DSGVO-Compliance, und idealerweise sollte das natürlich auch besser in den Workflow optimiert sein und in die bestehenden Systeme passen. Denn wenn Sie jetzt WhatsApp haben, ich habe neulich das krasseste erlebt, da sagte mir mein Steuerberater, ich habe gerande den Entwurf eines Jahresabschlusses von einem nicht publikationspflichtigen Mandanten über WhatsApp bekommen und dann haben Sie eben zwei Herausforderungen, zum einen ist Facebook soweit entfernt von Datenschutz- und Datensicherheit, wie es nur irgendwie geht, Punkt Nummer zwei, wie kriege ich das jetzt in mein DATEV-System rein. Und das sind genau die Herausforderungen, die eben die Wettbewerber heute lösen. Es gibt zum einen amerikanische Dienste und es gibt welche, die so aus einer Ecke kommen. Also wenn Sie sagen, bei mir ist das Thema DSGVO-Compliance, bei mir ist das Thema amerikanische Server nicht kritisch, weil ich hier eher das Thema vereinfachte Kommunikation haben möchte, was ich auch mit Schnittstellen einbinden kann, dann sollten Sie sich auf alle Fälle mal Slack angucken. Also damit arbeitet beispielsweise Stefan Friedrich mit seinem Team von Gedankentanken, tolle Plattform. Die Idee ist, Sie haben letztendlich auch wie WhatsApp, dass Sie dadurch chatten können, oder wie eine Facebook-Gruppe beispielsweise. Sie kriegen allerdings etwas mehr Struktur dadurch rein, dass Sie sogenannte Channels dort einrichten können und dann können Sie in Channels kommunizieren und Sie haben eine deutlich bessere Suche als Sie das in anderen Plattformen können, und Sie haben das Ganze auch auf dem Desktop verfügbar. Also ich habe beispielsweise ein Team, hier arbeite ich zusammen mit dem Hubertus Kund(?), meinem damaligen Hauptsansprechpartner bei Coca-Cola und mit Frau Frauke Ion(?),haben wir einen Team mit dem Namen Dreisprung, hier begleiten wir Unternehmen beim Thema Führung, Digitalisierung und Umsetzung, weil ich doch festgestellt habe, dass viele meiner Kunden sagen, Moment mal, das Thema Digitalisierung ist ein ganz Wichtiges, aber was ich hier auch immer sage, das Thema Führung, das Thema Kommunikation ist ein ganz Wichtiges, können Sie uns da unterstützen? Und hier ist es so, da habe ich mit Frauke Ion(?) eine sehr erfahrenere Kollegin, die eben auch beispielsweise bei Coca-Cola das ganze Thema Führungskommunikation mit begleitet hat und ich habe auf der anderen Seite mit dem Hubertus Kund jemand, der eben 27 bei Coke war, der das ganze Thema operative Vertriebsteuerung dort gemacht hat, das heißt hier das ganze Thema Teamkultur, Teamumsetzung, also einige von Ihnen waren beim Thema Death by meeting mit dabei, wenn nicht gerne eine E-Mail an t.jekel@jekelteam.de schreiben, dann kriegen Sie gerne einen Zugangslink auch zu diesem Webinar. Weshalb erwähne ich das? Was hat das damit zu tun? Wir haben hier eine dreier Gruppe, drei Unternehmensberater, Unternehmensberaterin, die sowohl für sich arbeiten als auch zusammen und gemeinsam Projekte machen. Und jetzt müssen wir uns ja intern abstimmen zu sagen, wie ist unser Logo, wie ist unsere Präsentation. Wir haben jetzt im Februar zum Beispiel einen Termin bei einem großen Pharma-Konzern, wo wir sagen, so, um uns da entsprechend vorzubereiten, zu sagen, wie tun wir das und dafür nutzen wir beispielsweise Slack, wo wir dort auch Dateien austauschen können, wo wir Diskutieren können und das Ganze ergänzen wir durch Videokonferenzen auf Zoom beispielsweise. Und das ist vielleicht auch eine Anfroderung für Sie, dass Sie sagen, Sie müssen sich vielleicht intern abstimmen, oder vielleicht auch mit externen Projektpartnern.

Was als weiteres Thema mal interessant ist sich anzugucken ist MeisterTask. MeisterTask, ich nenne das immer das deutsche Trello. Das deutsche Trello in ein Personal Kanban-System und das nutze ich beispielsweise mittlerweile für meine iPad-Rollouts. Also hier baue ich ein Kanban-Borad auf, und es ist ein Stück weit eine Mischung zwischen einem statischen und einem dynamischen, das heißt, ich habe hier Checklisten, wo man genau sagt, was muss man in welcher Reihenfolge tun und dann haben wir rechts daneben Spalten, wo ich sage To-Do / in Arbeit / erledigt und die Rückfragen, und dann ist es so, dann kann die Bank eben kriegt von mir ein Startboard und immer wenn wir dann individuelle Dinge besprechen, dann kommentieren wir die auf diesen Karten, dann ergänzen wir Checklisten, und das Schöne ist, die Bank schiebt das weiter, die macht Kommentare dazu und man kann in der Timeline sehen, was ist da entsprechend getan, was hat sich da getan, was hat sich da verändert und das Schöne ist, man muss sich keine E-Mails hinschicken, und wenn jemand fragt, dann schreiben wir das auch auf das Board und wir haben ein Board, wo die ganze Bank eben die IT, der Vorstand dort mit arbeiten kann, und die intern ihre Steuerung machen, Sie können mit mir kommunizieren, weil ich sehe da immer, wenn Fragen sind, und habe mir es so eingestellt, dass ich eine Benachrichtigung immer bekommen in Form einer roten Zahl, wenn ich draufgucke, und dann haben Sie – das ist schön gelöst bei MeisterTask – auf Ihrer vorderen Seite immer die letzten Aktivitäten und da kann ich sofort sehen, kann dort auch auf der Karte gleich einen Kommentar beantworten, und der Vorteil gegenüber den Messaging-Diensten ist, dass Sie hier einfach ein Board haben, wo Sie genau Checklisten drin haben, wo Sie Links dazu haben, wo Sie Anhänge haben und Sie sehen aber immer sofort, was ist in Arbeit, was ist noch offen, was ist erledigt, Sie können es zuordnen zu Menschen, und das bietet einfach eine sehr sehr gute Struktur. Sie können trotzdem aber über die Kommentar-Funktion hier auch chatten. Das heißt, hier auch durchaus mal nachdenken, weil bei WhatsApp hat man dann oft dieses Thema, dass es dann doch zu freestyle-ig wird, oder zu chaotisch. Also deswegen denkt man jetzt im ersten Moment nicht unbedingt bei einer WhatsApp-Alternative an Slack oder an MeisterTask oder an Trello. Trello ist letztendlich, ich sage mal die Mutter aller Digital Kanban-Boards. Also MeisterTask ist praktisch das deutsche Trello. Weshalb empfehle ich MeisterTask eher? Ich empfehle MeisterTask im Moment eher, weil es den Serverstandort Frankfurt hat. Also somit im Regelfall Compliance gerechter für Kunden in Deutschland. Ich empfehle MeisterTask, weil gerade diese Möglichkeit, dass man von verschiedenen Projekten auf der Startseite sehen kann, was sind die neuesten Kommentare, was ist die neueste Aktivität? Das ist ein Bisschen besser gelöst als in Trello, wie ich finde. Sonst ich nutze Trello für meine eigene persönliche Organisation, weil es einfach schlanker, weil es schneller ist, weil es noch mehr Applikationen mit Trello-Schnittstelle gibt, also ich kann beispielsweise in Spark, in E-Mail (?) kann ich beispielsweise sagen, eine E-Mail wandle ich in eine Trello-Karte um und dann bleibt sogar der Link erhalten, dass ich also wunderbar aus einer Trello-Karte wunderbar springen kann auf die E-Mail und umgekehrt. Also deswegen. Aber sonst für das Thema Projekt und Kommunikation dafür eher das MeisterTask.

Jetzt gucken wir uns das Thema, nächsten Schritt, klassische Messenger-Dienste wieder an. Und wir fangen mal an, also WhatsApp hat auch eine Business-Variante mittlerweile in den USA eingeführt, die auch stufenweise ausgerollt wird, weil das Problem was Sie haben, Sie dürfen sogar formal juristisch WhatsApp gar nicht im Business-Bereich nutzen, es ist gegen die Geschäftsbedingungen von WhatsApp. Es ist ein zusätzliches Thema neben dem Thema DSGVO, der Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen, dass es ohne die ausdrückliche Genehmigung von WhatsApp nicht für dienstliche Zwecke zu nutzen ist. Jetzt wird WhatsApp Sie natürlich nicht abmahnen, weil die sagen, die sind nicht daran interessiert das ganze Thema zu machen, also deswegen ist das Risiko aus der Einschätzung von Rechtsanwälten da eher gering. Auf der anderen Seite muss man natürlich als Unternehmen schon darauf achten, und die Frage ist was ist der Fokus von WhatsApp for Business? Der Fokus von WhatsApp for Business ist eher auf der Broadcasting-Funktion, das heißt, dass Sie das Ganze dazu nutzen können, um Ihre Kunden nicht nur per E-Mail Newsletter zu erreichen, sondern per SMS-Messagging, beziehungsweise per Messenger-Messaging. Und das macht total Sinn, weil Sie hier zumindest noch viel weniger Spam haben, weil Sie noch eine viel höhere Attention-Spam haben, die Leute gucken dauernd in ihr WhatsApp rein, ich werde immer wahnsinnig, wenn ich in Zug bin und neben mir bimmelt es die ganze Zeit, weil derjenige die WhatsApp-Benachrichtigung auf Laut gestellt hat, und jedesmal gehen die Leute in WhatsApp rein. Also es ist auch ein Punkt, weshalb ich sage, diese Dienste reduzieren eher die Produktivität als dass sie sie erhöhen. Und das heißt nur, das ist eben etwas was für Marketer natürlich hoch interessant ist. Das heißt dafür natürlich interessant. Für mich weniger geeignet für die interne Kommunikation, also deswegen das Thema. Apple hat auch in USA bereits ausgerollt den Apple Business Chat. Und Apple Business Chat ist natürlich hochspannend, weil dort auch die Idee ist, dass Sie das Ganze sowohl firmenintern nutzen können, als auch mit Ihren Firmenkunden zu kommunizieren, auch broadcasten können, also letztendlich eine Kopie dessen was WhatsApp macht. Apple hat ja auch das ganze Thema eben Face Time aufgebaut, dass man bis 25 Leuten machen kann, ein Message ist mittlerweile aufgebaut, mit Gruppen-Funktionalität, mit was weiß ich nicht Allem. Das Problem was Sie bei Apple nur haben ist, zum einen ist es auch nicht DSGVO konform wirklich nutzbar in der Konsequenz, zum zweiten ist es eben auf die Plattform Apple beschränkt. Also Apple Business Chat wird im ersten Step nicht verfügbar sein auf dem Thema Android, wahrscheinlich nicht auf dem Thema Web, es ist nicht auf dem PC verfügbar, sondern eben nur auf iOS und auf Mac, und das ist immer ein wichtiges Thema, dass man sagt, und das ist ja der große Vorteil von WhatsApp, dass es für iOS, für Android, auch für Web beispielsweise verfügbar ist, also deswegen Apple Business Chat für reine, in Apple-Welten sich Befindliche, sehr sehr gut, durchaus auch für interne Kommunikation gedacht, wenn man sagt, okay, ist immernoch mal besser als WhatsApp, weil Apple nicht im Business von Daten ist – ich sage mal bewusst noch, aber eben auch hier durch die, vor allem durch die Plattformeinschränkung nur bedingt geeignet.

Wenn man mal in die Microsoft-Welt anguckt, dann gibt es hier Skype und Skype for Business. Skype ist die Consumer-Variante, und Skype for Business ist die Business-Variante, und die ist durchaus interessant, den Sie bietet auch Chat-Möglichkeiten und wenn Sie Office 365 nutzen, dann ist es so, die deutsche Variante, leider gibt es die ja nicht mehr, die die über T-Systems angeboten wurde, mit Standort in Frankfurt und Magdeburg, aber bei Office 365 haben Sie europäische Standorte Amsterdam und Dublin, und die sind auch DSGVO konform nutzbar. Hier gibt es ein paar Besonderheiten, gerade wenn Sie es im Recruiting-Bereich beispielsweise nutzen, müssen Sie aufpassen, weil Skype speichert auch im Business-Bereich die Videoaufzeichnungen eben zwischen, und da muss man eben auch den entsprechenden Bewerber darauf hinweisen, also gerade im Recruiting-Bereich muss man da ein bisschen aufpassen, wenn man das eben im Chat-Bereich nutzt, ist es durchaus eine Variante, und es hat den großen Charme, dass es eben sehr sehr gut in die Microsoft-Welt integriert ist. Das heißt, Sie können eben dann durchaus beispielsweise in Outlook eine Skype-Besprechung ansetzen. Sie können dann auch in eben Unternehmensumfeld dann sagen, okay, ich chatte zwischendurch mal, um zu sagen, bist du denn erreichbar und solche Dinge? Und Office können Sie auch On-Premise machen, das heißt, hier gibt es auch die Möglichkeit das auf eigenen Servern zu betreiben, und wie gesagt, auch mit Office 365 auch DSGVO konform so nutzbar. Also deswegen durchaus auch mit diesem Bereich, und das Schöne ist ja auch, Skype wird von Wenigsten als Chat-Service genutzt und gesehen, sondern eher so wie es ja ursprünglich mal auch in den Markt kam eine Video-Telefonie-Lösung. Es ist aber als Chat nutzbar, und als Skype for Business User sind Sie auch für Skype for Private User erreichbar. Also man kann zwischen Skype und Skype for Business, kann man nahtlos miteinander da austauschen. Es gibt ein paar Einschränkungen, beziehungsweise ein paar mehr Möglichkeiten in der Business-Variante, also Sie können eben in der Business-Variante auch noch im Bildschirm freigeben und haben noch eine bessere Integration ins Outlook und solche Dinge, also deswegen durchaus ein Thema, was man auch nutzen kann, auch durchaus als firmeninternen Chat und Kommunikationsservice. Und das Interessante ist, Sie haben ja bei Microsoft in der Office 365-Welt ja auch das Thema Teams, und darüber kann man diese Dinge auch wunderbar zusammen zusammenführen, weil die Idee von Teams ist die verschiedenen Einzelnservices von Microsoft wieder in einem Platz zusammen zu fügen, so ein bisschen als Wettbewerber zu Slack gedacht, der im Prinzip genau diese Idee hatte, nämlich die Kommunikation in einen Platz zusammen zu führen.

Ja, wir schauen uns mal die weiteren Möglichkeiten an. Facebook hat ja auch einen Messenger und vielleicht nochmal interessant ist, Facebook ist auch die Muttergesellschaft von WhatsApp. Es gibt durchaus Überlegungen eben WhatsApp, Facebook-Messenger, Instagram-Messenger, diese Dienste zusammen zu führen, was aus meiner Sicht auch total sinnvoll ist, aus Facebook-Sicht sowieso. Aber durchaus auch aus User-Sicht, dass man sagt, okay, man hat eben nicht drei-vier Messenger, sondern man hat eben einen, den man dort zusammen geführt hat, also das ist durchaus auch ein Thema, was interessant ist, wo die Komplexität von Channels voraussichtlich reduziert wird. Wo naturgemäß das Thema Datenschutz jetzt nicht unbedingt härter, sondern eher lockerer gesehen wird, also vor dem Hintergrund eher weniger empfohlen im Business-Umfeld.

Ja, dann gibt es eine Plattform, bevor wir auf die Business-Varianten gehen, möchte ich nochmal drei Sachen mir anschauen. Also zum einen, wenn ich mir angucke das Thema Hoccer, ein einfacher Messenger den Sie haben mit dem Speicherort auch in Deutschland. Das Ganze is DSGVO konform und ist eben so, dass Sie sagen, Mensch, wenn ich einen einfachen Messenger-Dienst brauche, überhaupt kein Thema. Einfache Messenger, vielleicht auch nochmal zwei zu erwähnen, das ist Signal und Telegram. Also bei Signal ist es so, das ist ein amerikanischer Dienst hier, also vor dem Hintergrund nicht eher DSGVO konform nutzbar, obwohl sie auch klar auf Ihrer Seite sagen, das ganze Ding ist DSGVO konform nutzbar, aber sie sind auf den amerikanischen Server-Standorten, also deswegen Fragezeichen zumindest.

Dann gibt es noch Telegram weltweit, also hier gibt es russische Gründer, jeder von ihnen mag sehr beurteilen, wie seriös oder unseriös russiche Gründer mit einem Firmensitz in Dubai sind. Also hier gibt es in der Branche manchmal Zweifel, zumal auch nicht ganz klar ist, wie das Geschäftsmodell sein soll, weil es ist für alle Plattformen verfügbar, die Aussage ist, wir verdienen kein Geld an Ihren Daten, die Aussage ist auch zu sagen, es wird keine Werbung geschaltet, es kostet kein Geld. Die Frage ist natürlich nur, wie wird das Ganze dann irgendwann mal finanziert, weil es ist zu schön um wahr zu sein. Telegram ist für alle Plattformen verfügbar, eben iOS, Android, Web, PC, Mac, also für alles, kostet nichts, nur ehrlich gesagt, ich habe da noch lieber einen Dienst, wo ich von vornherein eben Geld zahle, die eben dann entsprechend das Geschäftsmodell haben, dass sie sagen, ich verdiene mit Lizenzen, mit Abo-Einnahmen mein Geld.  

Und jetzt schauen wir uns mal drei Dinge an, die ich persönlich im Moment für empfehlenswert halte, das ist zum einen Treema, je nachdem wie Sie es aussprechen. Es ist ein Schweizer Unternehmen. Das ist zum zweiten SIMSme von der Telekom und das ist zum dritten Wire. Und alle drei Dienste, auch wenn Sie im Ausland auch unterwegs sind, haben eben hier europäische Wurzeln, haben auch deutsche Server, die sie entsprechend nutzen können und haben eben jeweils eine Business-Variante. Treema ist derjenige, der die zweitgrößte Verbreitung nach WhatsApp hat. Also Sie erinnern sich vielleicht als WhatsApp von Facebook übernommen wurde, da hat Treema sehr viel Zulauf erhalten und das auch durchaus zurecht und sie haben zunächst mal gestartet mit einer Consumer-Variante. Und die ist am Anfang sehr eingeschränkt gewesen im Verhältnis zu WhatsApp und mittlerweile gibt es eigentlich nicht mehr viel was man damit nicht machen kann. Und die haben eine Business-Variante mittlerweile eben auch eingeführt.

Dann gibt es SIMSme von der Telekom und eben auch mit deutschen Servern dabei, es gibt Wire und vielleicht nochmal als vierten mit einem etwas anderen Konzept ist Beekeeper. Also wie Bienenhalter. Kommt auch aus Deutschland. Beekeeper hat etwas mehr den Ansatz ein kompletter Ersatz zu sein als Kommunikationsplattform in Organisationen, wo ich gar keine PCs habe. Also ein Beispiel, ein guter Freund von mir hat vor Kurzem seine, ich glaube sieben oder acht McDonalds-Läden verkauft. Der war jahrelang McDonalds-Franchise-Nehmer und wenn der mit seinen Mitarbeitern eben kommuniziert hat, und die haben eiben in so einem Markt 50-60 Mitarbeiter pro Markt ungefähr, roundabout, die eben in verschiedenen Wechseln und Schichten arbeiten, und haben jetzt keine Notebooks an die Aushilfen und an die Mitarbeiter verteilt, sondern da haben viele über Handys kommuniziert. Und dafür ist die Idee Beekeeper.

Wir schauen uns mal die verschiedenen Services an, also was sind da so Schwerpunkte, was sind so da Ideen. Und wenn Sie mögen, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an t.jekel@jekelteam.de und dann schicke ich Ihnen eine Excel-Übersicht, eine Excel-Tabelle, wo Sie die Übersicht über alle diese Funktionen dieser Messenger haben mit den ganzen Links, also wo Sie das, was ich hier Ihnen ein der Tonspur mitgebe, Sie dann nochmal in einer Übersicht von mir bekommen, wo Sie dann nochmal Entscheidungsgrundlage haben, mit welchem Messenger arbeiten Sie und mit den ganzen Links.

Ja, wir gehen mal auf der Tonspur hierüber und schauen uns mal die üblichen Verdächtigen an. Also Treema Work. Der Messenger für Unternehmen. Und hier, wie gesagt, eine Excel-Liste, kriegen Sie von mir auch entsprechend dann die Informationen dazu. Die Grundidee, die viele eben haben, die Trennung vom Privaten und Geschäftlichen, finde ich auch persönlich gar nicht so doof, dass man sagt, okay, vielleicht brauchen Sie WhatsApp, um wenn Sie schulpflichtige Kinder haben, dort die privaten Aktivitäten zu koordinieren, so wie ich mit unserer Tochter in der Familiengruppe mit meiner Frau auch kommunizieren. Ja, aber ich weiß, WhatsApp ist privat und das ist komplett getrennt vom Dienstlichen und da bin ich ein großer Freund. Sowhol im Interesse des Unternehmens, als auch im Interesse des Mitarbeiters. Und denken Sie mal, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt und er hat eben über sein privates WhatsApp komuniziert, dann nimmt er halt die komplette auch Firmenkommunikation mit und ich weiß nicht, ob das so im Sinne Ihres Unternehmens ist. Ja, und was eben Treema for Work ganz ganz toll hat, also die üblichen klar, Sie können Text- und Sprachnachrichten versenden, Sprachanrufe, Bilder, Videos und so weiter teilen, Sie können Gruppenchats machen. Sie haben, was eben ein wichtiges Kriterium ist, einen Web-Client. Sie haben eine Umfragefunktion für Abstimmungen, Sie können broadcasten, das heißt, Sie können hier beispielsweise sagen, ich möchte bestimmte Dinge eben kommunizieren, was ich sehr sehr klasse finde, also wenn Sie schauen, die Daimler AG beispielsweise nutzt das als offiziellen Firmenmessenger, die Grünen Bündnis 90 nutzen es eben auch, um dort intern zu kommunizieren. Also Treema hat die Farbe grün, da passt es auch zu Bündnis 90 – die Grünen, und was eben sehr sehr interessant ist, diese Treema for Work hat einen Mensch im Cockpit, das heißt, man kann hier das zentral administrieren, kann hier die Kontaktliste der Nutzer verwalten, die auch zentral beispielsweise hier administrieren, App-Einstellungen ferngesteuert vornehmen, ich kann ein In-App-Logo fabrizieren, ich kann eben Zugriff auf Apps, auf Chats unterbinden, ich kann Statistiken einsehen, ich kann auch die Zugangsdaten von den Nutzern verwalten und, was eben interessant ist, ich kann es auch über MDM, also über Mobile-Device-Managementsysteme dort verwalten. Ich finde, das ist eine sehr interessante Möglichkeit. Treema ist ja auch sehr ausgereift, ist auch durchaus im privaten Bereich mittlerweile dort interessant, also Treema Work als zusätzliche… nein ich glaube, im privaten Bereich kommt kaum noch einer irgendwo an WhatsApp vorbei. Aber dann kann man sagen, okay, weiß ich es immer WhatsApp, dienstlich beispielsweise Treema Work.

Wir gucken uns den zweiten an – SIMSme, Businessmessenger der Telekom. Also Continental arbeitet beispielsweise mit dem als internen Messenger, oder eben die evangelische Kirche in Deutschland beispielsweise, also hier auch die gleichen Funktionalitäten. Hier auch nochmal zusätzlich der Hinweis, dass man hier auch Dateien austauschen kann, dass man hier auch sagt, ich habe eben hier das Ganze, dass ich es nicht nur auf einem Gerät nutzen kann, sondern auf bis zu zehn Geräten gleichzeitig. Ist auch etwas, was mit WhatsApp immer ein bischen schwieriger ist, also somit haben Sie es auf verschiedenen Geräten und nicht, wie bei WhatsApp, so dass Sie das zwar auf dem iPad installieren können. Das ist aber immer nur so ein Fernzugriff auf Ihr Telefon ist. Also Sie können das eben hier komplett nutzen, wo Sie das Ganze eben auch mit dieser entsprechenden plattformübergreifende Lösung haben und genauso eben auch wie bei Treema, das ist eben ganz interessant, beide haben eben auch die Möglichkeit über Schnittstellen das zu integrieren in Ihre eigene Systeme. Aber als Standalone, sage ich, ist schonmal extrem gut.

Ja, dann haben wir das nächste – Wire pro. Also hört sich erstmal so amerikanisch an, ist aber nicht amerikanisch, also die haben Server in Deutschland, die haben Server in Irland, Sie können aber hier auf deutschen Servern arbeiten. Alle eben auch wieder Ende-zu-Ende verschlüsselt. Also hier ist es auch so, dass bei WhatsApp zwar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt wurde, die aber nur dann aktiv ist, wenn jeder der Beteiligten auch mit der aktuellsten Version arbeitet. Jetzt ist ja gerade im Android-Bereich das leider immer noch so, dass viele eben arbeiten mit Android-Handys, die eine sehr alte Android-Version haben, die eben diese Verschlüsselung noch nicht unterstützen. Das führt dazu, dass wenn nur ein einziger in so einer Gruppe das nicht vernünftig verschlüsselt ist, und Sie vielleicht schon öfter auch mal gelesen, dass diese Verschlüsselung nur bedingt sicher ist und dass eben dort auch Facebook dort darauf zugreifen kann. Auch ein Hinweis mochmal zum Thema Apple und Datenschutz. Apple ist da sehr restriktiv und sehr sehr klar unterwegs in der Aussage, dass sie sagen, wir können auf nichts zugreifen, was auf dem Gerät ist. Völlig richtig. Was in der iCloud ist dagegen. Das ist von Apple auch einsehbar und wenn hier Anfragen der Strafverfolgungsbehörden sind, dann geben Sie diese Daten auch raus, denn Sie sind dazu auch gesetzliche verpflichtet. Das wird in der Presse manchmal immer so reißerisch dargestellt zu sagen, nein Apple gibt da gar keine Daten raus, wie gesagt, auf dem Gerät, wenn Sie keine iCloud haben und Sie müssen die iCloud auch nicht nutzen, dann ist es so, dass die Daten wirklich sicher sind, in dem Moment wo Sie iCloud-Services nutzen, ist das nur noch bedingt der Fall.

Ja, wir kommen wieder mal zu Wire pro zurück. Eben Wire pro, hier auch, was hier nochmal interessant ist, Sie haben auch einen Gäste-Bereich in der Möglichkeit, wo Sie dort auch anonym nochmal arbeiten können. Die sagen hier auch klar nochmal, dass sie eben Zero Knowledge sind, das heißt, dass sie eben nicht die Schlüssel haben, dass sie eben nicht auf diese Daten darauf zugreifen können, ist auch ein vertrauenswürdiger Partner, der auch schon etwas länger im Markt ist, dabei trotzdem benutzerfrendlich ganz klar DSGVO konform auf verschiedensten Plattformen auch nutzbar. Also wenn man sich das Ganze anguckt. Also Wire durchaus auch nochmal interessant, wenn ich mir nochmal anschaue auf welchen Plattformen Wire verfügbar ist, und das, wie gesagt, auch gerne nochmal auf der entsprechenden Excel-Tabelle. Wire ist für alles verfügbar außer für den Mac. Auf dem Mac können Sie eben auch das per Web-Schnittstelle nutzen. Bei Signal sind Sie ein bisschen eingeschränkter, da sind Sie bei iOS und Android unterwegs, wenn ich mir angucke. SIMSme ist eben auch auf iOS, Android und Web verfügbar, damit auch über dem PC. Wenn ich mir Treema angucken, eben auch iOS, Android und für den Web.

Und wir gucken uns eben jetzt nochmal an das Thema Beekeeper. Beekeeper, iOS, Android und Web. Und die Idee von Beekeeper ist eben so, dass Beekeeper keine Ergänzung sein möchte, zu der Kommunikation mit PCs und iPads, sondern es möchte…, die sagen auch so schön hier Funktionen zur Verbesserung der Personaleinsatzplanung und Engagements. Und das ist die Idee, dass Sie also hier für mobile Mitarbeiter das als einzige Kommunikationsplattform nutzen. Und da haben Sie noch zusätzliche Funktionalitäten, wie Content-Management, wie Chat-Bots, wie Analysen zu Mitarbeiterengagements, Mitarbeiterumfragen und solche Dinge. Und die Idee ist eben, dass Sie sagen, das ersetzt dann wirklich einen PC. Und das macht eben Sinn, wenn Sie beispielsweise in der Gastronomie sind, oder Gebäudereinigung und Sie sagen, Sie möchten da mit Mitarbeitern kommunizieren, die vielleicht gar keinen PC haben und Handy haben sie ja alle, und das haben Sie auch immer dabei. Und hier haben Sie eben die Möglichkeit, dass Sie zusätzlich eben auch Workflows mit packen können, das heißt, Sie haben situationsbedingte Workflows. Also wenn Sie beispielsweise sagen, da ist jemand krank, dann geht eben gleich eine Nachricht an das ganze Restteam. Sie haben Chat-Bots, das heißt, Sie können sagen, wenn jemand eben dauernd wieder fragt, wie kann ich denn einen Urlaub beantragen. Wenn einer sagt, wie kann ich mein Telefon umstellen und solche Dinge, die können dort durch betriebliche Chat-Bots automatisiert werden. Sie können Kampagnien planen im Sinne von Broadcasting, dass Sie sagen, ich möchte bestimmte Ankündigungen reinnehmen, und Sie können auch dann über Lesebestätigungen die Analyse sehen, wer hats angeguckt, wer hats nicht angeguckt. Und Sie können auch Dateien zur Verfügung stellen. Also die Idee ist hier eine sichere Teamkommunikation zu haben, eine Plattform zu haben, die eben auch plattformübergreifend über Web, über Smartphones von Apple und von Android funktioniert, die Sie aber praktisch noch mehr nutzen können um das Ganze als Kommunikationsplattform im Unternehmen zu nutzen. Also das ist Beekeeper, also hier nicht mit einem ganz vergleichbaren Funktionsumfang, wie Sie das haben mit dem Thema den Messengers. Ich empfehle im Moment zwei Dinge, also wenn Sie sagen, ich möchte einen Messenger haben, den ich wirklich zusätzlich zu den bestehenden Kanälen haben, dann finde ich im Moment von den Funktionalitäten, von der Integration Treema for Business am besten, und wenn Sie sagen, Mensch, die Mitarbeiterin, der Mitarbeiter, ich bin vielleicht in der Gastronomie, Gebäudereinigung, habe keine PCs, dann würde ich mir Beekeeper anschauen. Das sind aus meiner Sicht im Moment die zwei Dinge, die Sie haben, sonst wenn Sie sagen, okay, WhatsApp ist ein Thema, was die Mitarbeiter privat noch nutzen wollen, würde ich immer auf alle Fälle sicherstellen, dass Sie das im privaten Bereich dann so kontonerisiert haben, dass man eben nicht auf das Firmenadressbuch dann darauf zugreifen kann, dann ist das Ganze auch wunderbar nutzbar. Denn Sie wissen, ich bin ein Freund davon die private Nutzung durchaus klar mit Grenzen auf den Geräten auch zu genehmigen, denn die Leute wollen nicht mit zwei Geräten durch die Gegend rennen, sonst passiert nämlich das, dass sie dann mit ihren privaten Geräten auch dienstliche Dinge machen. Und die sind dann völlig out of control und dann ist eben immer so dieses Thema der theoretischen Sicherheit versus der aktuell erreichten Sicherheit für mich das, was dann das Kritische ist. Und wenn Sie dazu weiteren Unterstützungsbedarf brauchen, wenn Sie gerne auch die Tabelle haben mögen, die Excel-Tabelle kriegen Sie gerne von mir, wo ich das mal für Sie recherchiert habe, die ich auch regelmäßig aktualisiere, dann einfach gerne eine E-Mail an t.jekel@jekelteam.de.

Und ich freue mich, wenn Sie nächste Woche auch wieder mit dabei sind, und Sie wissen ja, erst Hirn einschalten, dann Technik und Technik einfach nutzen, und das mit oder ohne iPad und ich freue mich, wenn Sie nächste Woche wieder mit dabei sind. Ihr Thorsten Jekel.