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In dieser Episode geht es um das Thema LinkedIn und wie Sie Ihre Zielgruppe mittels LinkedIn erfolgreich ausbauen können.

Weiterführende Links


(in Bearbeitung)


 

Das Transkript des Interviews mit Joachim Rumohr

Thorsten Jekel

Ja, damit ein weiteres und herzliches Willkommen zu einer weiteren Episode von ‚Erst Hirn einschalten und dann Technik‘. Und heute habe ich einen ganz besonderen Gast, nämlich den lieben Joachim Rumohr, den ich schon ganz, ganz lange kenne, den ich ursprünglich mal kennengelernt habe als den Xing-Experten Nummer 1. Das, glaube ich, lässt dich nicht mehr los, dieses Branding, also der Fluch der guten Tat, der sich aber sehr, sehr weiterentwickelt hat, mittlerweile nicht nur das Thema XING, sondern auch das Thema LinkedIn und weitere Plattformen zur effektiven Vernetzung im Business-Bereich wie kein zweiter beherrscht, finde ich. Was ist noch wichtig, über dich zu wissen, lieber Joachim?  

Joachim Rumohr

Ach, es ist noch wichtig vielleicht, dass ich das Ganze tatsächlich schon seit 16 Jahren mache, also nö, wenn du sagst Xing als Partner Nummer 1, ja, Jahr 2006 das erste Seminar, 2007 bloggen angefangen, Bücher geschrieben und da ist der Bekanntheitsgrad aufgebaut und mittlerweile ist ja, lässt die Nachfrage nach Xing-Seminaren sehr stark nach in den letzten Monaten und Jahren und ich beschäftige mich auch schon länger mit LinekdIn, weil da sind einfach natürlich wahnsinnig viele Parallelen. Ganz klar.  

Thorsten Jekel

Da habe ich schon die erste Frage: Xing oder LinkedIn? Wann ist das eine besser, wann ist das andere besser?  

Joachim Rumohr

Ja, letztendlich hängt es im allerersten Schritt immer von der Zielgruppe ab. Also wo sind dann meine Kunden eigentlich? Ja, also manche sagen ja auch, man soll eher mittlerweile auf Instagram, weil das wäre jetzt der neue Hype oder Tik Tok oder was auch immer. Wenn ich aber irgendwie Chemieunternehmen als Kunden habe, dann werden die nicht unbedingt auf Tik Tok sein. Beziehungsweise, wenn man jetzt mal bei Xing und LinkedIn bleiben, weil nur da können wir ja wirklich nach Positionen, nach Branchen, nach Firmengrößen und so weiter suchen. Das kann man auf den anderen Plattformen nicht in der Form. Dann sollte man immer als erstes mal gucken, wo finde ich denn meine Leute? Und starten kann man sehr schön einfach mit den eigenen Kunden, mit den eigenen Interessenten, die man schon in der Datenbank hat. Man nimmt sich mal 30 bis 50 raus und gibt einfach die Namen ein und guckt, finde ich die überhaupt? Weil wenn ich die bestehenden Kunden finde, finde ich auch andere Kunden, dann sind die einfach da. Und wenn sie auf beiden Plattformen sind, dann muss man natürlich noch mal gucken, wo sind die aktiv bzw. was habe ich jetzt eigentlich vor? Und da gibt es natürlich noch ein paar Feinheiten im Detail.  

Thorsten Jekel

Also gut zu wissen, das ist ja, es gibt immer die Diskussion auch zu sagen, Facebook ist tot und alle anderen Plattformen, also wie siehst du in dem Zuge Facebook beispielsweise. Ist Facebook tot?  

Joachim Rumohr

Ach, ich denke mal, auch da kommt es darauf an, was man vor hat. Also wie der eine oder andere ja weiß, habe ich Anfang 2020/2021 mich als Bürgermeister beworben. Da konnte ich mit Xing und LinkedIn nicht wirklich viel anfangen, weil die Menschen, die hier in meiner Kleinstadt, 20.000 Einwohner sind, die erreiche ich dadrüber nicht. Und da war natürlich dann Facebook und Instagram der richtige Kanal an der Stelle. Also auch da muss man wieder gucken, wo ist die Zielgruppe. Weil Regionalität heißt nicht unbedingt, dass dann deswegen vielleicht Facebook richtig ist. Auch da geht es letztendlich um die Zielgruppe und was sind eigentlich meine Ziele, was kann ich eigentlich tun? Will ich mal ein paar Begriffe reinzchmeißen? Will ich Werbeschaltung machen? Biete ich Events an. Will ich direkte Ansprache machen, also auf die Kunden zugehen oder wenn ich mehr mit Content-Marketing unterwegs bin. Es gibt also verschiedenste Ansätze. Am besten natürlich eine Kombination aus allem, aber jede Plattform hat so Vor- und Nachteile in den verschiedenen Bereichen und da muss man halt genauer hinschauen. Abschließend übrigens P.S., nein, ich bin kein Bürgermeister geworden.  

Thorsten Jekel

Schade. Was ich sehr, sehr schade finde. Also an dieser Stelle. Ich habe ja sehr stark mitgefiebert. Also ich finde es auf der einen Seite natürlich schön, weil du jetzt wieder mehr verfügbar bist auch für die Unterstützung von Unternehmen bei dem Thema, wie man professionell eben mit LinkedIn und ähnlichen Plattformen arbeiten kann. Das finde ich schön. Für dich finde ich es schade. Und ich habe beispielsweise auch gesagt, Schade, dass du als Bonuskanzler nicht wählbar warst. Also deswegen, aber auch da ja, wie du sagst, die Frage ist immer, wo ist meine Zielgruppe unterwegs, was möchte ich haben? Und wenn ich jetzt merke, meine Zielgruppe ist auf LinkedIn unterwegs, wie sollte ich dann starten, wenn ich sage, ich möchte beispielsweise auf LinkedIn etwas aktiver werden als Unternehmen.  

Joachim Rumohr

Ja, a uf jeden Fall mit einem vernünftigen Brand, also mit einem vernünftigen Marken aufbauen. Das betrifft sowohl das Unternehmen als auch die Person. Wobei man sollte, wenn man startet, natürlich sämtliche Kontaktpunkte mit dem Unternehmen sich auch anschauen. Also ich habe beispielsweise gerade einen Kunden, der sagt, ich will eine LinkedIn-Kampagne machen. Und da habe ich mir erstmal die Webseite angeschaut und dann gesagt, hm, soll es aber auch erst mal seine Webseite auf den vernünftigen Stand bringen, dass man die auch wirklich glaubt. Nö. Vertrauensaufbau und diese ganzen Dinge, also die sogenannte Customer Journey sollte überall stimmen. Also jetzt nur zu sagen, wir nehmen mal LinkedIn und dann wird das schon irgendwie laufen, das muss schon alles passen. Aber bezogen auf LinkedIn auf jeden Fall auch dort ein vernünftiger Aufbau, vertrauensvoller Aufbau, dass man einfach merkt, okay, natürlich zunächst mal sofort versteht, was machen die eigentlich? Was bieten die eigentlich an? Kann ich denen vertrauen? Wie viel Erfahrung haben die? Das sind so Dinge, die sollten auf jeden Fall rüberkommen. Und man sollte auf jeden Fall auch darauf achten, dass die Mitarbeiter dort, wenn sie denn aktiv sind für das Unternehmen, das sie entsprechend nicht so aussehen, als wären sie auf der Flucht, sondern dass sie eben auch ihren Personal Brand aufbauen und den im besten Fall so aufbauen, dass es eben natürlich auch irgendwie mit der Firma zusammenpasst. Das aktuelle Stichwort dazu ist Corporate Influencer, ja, also dass ich meine Mitarbeiter, die sowieso aktiv sind auf solchen Plattformen, dass ich die auch unterstütze, dass ich sie ausbilde, dass ich ihnen die Möglichkeit gebe, das System auch zu verstehen und möglicherweise auch mit Inhalt unterstütze, ja, weil die Mitarbeiter einfach laufen lassen und so, ja, mach mal nach Feierabend oder so. Nein. Wenn ich Mitarbeiter habe, die wirklich begeistert sind vom Unternehmen, die das auch zum Ausdruck bringen, dann sollte ich die entsprechend unterstützen. Ja und dann natürlich das Netzwerk aufbauen. Dann Schritt zwei, also mich mit den Kontakten zu verbinden, die für mich relevant sind. Erstmal mit denen, die ich sowieso habe, um ein Netzwerk zu haben. Ja, das ist immer der erste Schritt – vernünftigen Brand aufbauen, vernünftiges Profil, und dann erstmal die ganze Verbindung zu schaffen, die ich eh schon haben. Man hat Freunde, Bekannte, Geschäftspartner, Kooperationspartner, Kunden, Lieferanten. Diese ganze. Alles rein. Weil dann habe ich schon mal Menschen, die dann, dritter Schritt, meinen Content auch konsumieren, bestenfalls kommentieren, liken und damit auch wieder in die Welt verteilen zu Menschen, die mich eben noch nicht kennen. Und das sind im Prinzip so die drei wichtigen Bereiche und Schritte, die ich auch immer wieder zeige, Profile, Profilierung, Netzwerk, Beziehungsaufbau und wie komme ich in die Sichtbarkeit? Also dann wirklich auch sichtbar werden?  

Thorsten Jekel

Ehm. Und worauf sollte man achten, wenn man sein Profil im ersten Moment mal ausfüllt? Also die zweite Frage vielleicht, in Verbindung damit, was mir nicht immer so ganz klar ist, Profil als Unternehmen, Profil als Person, also wenn du da gerne auch noch mal drauf eingehen würdest.  

Joachim Rumohr

Na ja, letztendlich beides. Jjetzt kann man auch mal unterscheiden zwischen Solo-Selbständigen oder Kleinstunternehmen und KMU, klein und Mittelstand und Konzernen. Ja. Also ab klein und Mittelstand lohnt es sich auf jeden Fall, oder haben ja meistens die Unternehmen auch eine Marketingabteilung, die sich dann um des Unternehmensprofil kümmert, die dort Inhalte einstellt, die möglicherweise auch Marketingaktion macht in Form von Werbeschaltung, Kampagnen und so weiter. Dann macht das Unternehmensprofil auf jeden Fall Sinn. Ehm, bei einem Solo, selbständigen Kleinunternehmer, Freiberufler, ja eine Unternehmensprofil anlegen kann man, aber ich würde auf keinen Fall dort dann Postings machen und dafür sorgen, dass ich Follower bekomme, sondern das immer mit meinem persönlichen Account machen, und letztendlich ist es mittlerweile auch so, dass es, dass das Marketing immer mehr erkennt, Mensch, die Mitarbeiter haben ja zum Teil eine viel größere Reichweite und das ist schon allein systembedingt, dass Unternehmensprofil, da will natürlich die Plattform dass auf LinkedIn die Werbung geschaltet wird. Damit wollen sie Geld verdienen. Und bei einem Personenprofil, ja da wird keiner in die Werbung investieren, sondern er baut sich ein Netzwerk auf, ist Leuten vernetzt, die er kennt und dadurch kriegt er eine entsprechende Reichweite. Wenn ich jetzt aber fünf, zehn oder noch mehr Mitarbeiter habe, die eben im Sinne des Unternehmens, oder auch mal Unternehmens-Content teilen, dann habe ich natürlich auch da wieder eine entsprechenden Reichweitenaufbau. Also insofern beides. Aber erst ab einem größeren Unternehmen, ich sag mal so, ab mindestens zehn Mitarbeiter, sollte man dann auch auf dem Unternehmensprofil entsprechende Inhalte rausgeben. Aber auch immer parallel das ganze selbst posten und Achtung, nicht teilen. Also ich sehe das immer wieder auch bei Solo-Selbstständigen. Die packen dann ihren Content auf das Unternehmensprofil und dann teilen sie mit ihrem privaten Profil diesen Content. Ja, ich meine, LinkedIn ist auch nicht doof. Also, ne, die wollen ja mit dem Content oder News-Profil Geld verdienen, und wenn das jetzt geteilt wird, kriegt das natürlich lange nicht so viel Reichweite, wobei insgesamt ist es so, dass insgesamt geteilte Beiträge auch von anderen nicht viel Reichweite bekommen. Nach meinen Beobachtungen geht die Reichweite da zum Teil auf vielleicht 20 % des normalen Schnitts runter.  

Thorsten Jekel

Uhm. Das heißt, um bei dem Thema auch zu bleiben, genau, was sind so die größten Fehler, die man machen kann im Sinne von, wenn man jetzt Reichweite generieren möchte? Also mal, fangen wir mal mit dem Negativen an, was funktioniert gar nicht. Also was sind so Dinge, die man vermeiden sollte, um das mal fortzuführen?  

Joachim Rumohr

Man kennt es aus der Werbung. Ne. Mein Haus, mein Auto, mein Boot. Ja, also nur Werbeschaltung zu machen. Ich kann. Ich bin der Größte und kommt zu mir und kauft, weil der Wettbewerber ist eh doof. Ehm, das ist auf jeden Fall nicht gut. Ein zweiter Fehler, den ich immer mal wieder sehe, gerade bei Unternehmen oder bei Menschen, die das nicht ganz so ernst nehmen, die hauen Content rein, aber meistens Content, der auch woanders schon verwertet wurde und packen den einfach rein und kümmern sich nicht weiter drum. Und das ist eben erstens nicht gut für die Leser oder für die, die mit einem dann kommunizieren, und zweitens auch nicht gut für die Reichweite, weil LinkedIn mag es nicht, wenn man Content reinschmeißt und Kommentare und Likes bekommt, darauf aber überhaupt dann nicht mehr reagiert. Ne, also auch das ist ein Fehler, und dann letztendlich natürlich auch nicht darauf zu achten, ja, was man alles für. in Anführungsstrichen. den Algorithmus tun kann. Also sowas wie Hashtags dazu setzen, Leute erwähnen, Handlungsaufforderung setzen, sich vor allem auch angucken, welcher Content kommt in meiner Zielgruppe überhaupt an? Verschiedene Content-Daten mal reingeben. Das empfehle ich aber am Anfang, um zu gucken, was funktioniert gerade in meiner Zielgruppe. Es funktioniert insgesamt auf LinkedIn. Ist es Video, ist es Bild, sind es Umfragen, sind es Dokumente, was man teilt, Artikel, YouTube, Videos, eigene Videos. Also es gibt da ganz viele verschiedene Contentarten. Also im Grunde genommen. Einer der ganz großen Fehler oben drüber ist dann, alles nur halbherzig zu machen. Ja. Und so wird schon irgendwie gehen. Ja, so diese berühmte Nummer, Social Media macht bei uns der Praktikant. Ja, also so, ist nicht so wichtig – dann funktioniert es auch nicht. Man muss dem schon Gewicht geben, man muss sich damit beschäftigen, wie mit jedem Werkzeug, und dann kann man auch sehr gute Erfolge damit fahren.  

Thorsten Jekel

Und ich habe für mich immer noch so im Hinterkopf gespeichert, dass es die Plattform (…) nicht so gerne mögen, wenn man Absprung links postet. Also wenn ich jetzt beispielsweise einen Blog habe, da habe ich einen Blogbeitrag und den würde ich jetzt verlinken. Ist das so, dass die Plattform das eher nicht so gerne mögen und dort auch weniger Reichweite generieren? Oder wie geht man damit um? Weil es gibt ja auch diesen Spruch, auf gemieteten Land baue ich ungerne irgendwo was auf. Das heißt, werden hier die Spielregeln geändert. Also wie geht man am sinnvollsten mit diesem Spannungsfeld um, dass sich Leute auf die eigenen, vielleicht auch Webseiten, bringen möchte, auf der anderen Seite Reichweite generieren möchte?  

Joachim Rumohr

Ja, also es gibt da gibt da verschiedene Methoden. Grundsätzlich sage ich mal ja, es ist so. Die Plattformen wollen natürlich, sorry, ist es Zeit für mich aufzustehen. (Lautes Lachen.) Ja, der Hahn heißt ‚Steh auf‘. Ich habe so einen elektrischen Schreibtisch und wenn der Hahn schreit, dann soll ich ihn hochfahren und dann ist (…). Also das war das Geräusch gerade. Also die Plattformen mögen es nicht, wenn man, wenn man von den Weg führt, weil sie wollen natürlich, dass man Zeit auf ihnen verbringt. Ja. Nutzungszeit, dann können sie Werbung einblenden und so weiter. Ja, deswegen nicht so gerne. Trotzdem ist es so, dass man natürlich ab und an auch mal von der Plattform weg verweisen muss, weil was auch immer irgendwelcher Content woanders liegt, da gibt es immer wieder neue Ideen oder oder Dinge, so macht man das, so macht man das nicht. Es gab zum Beispiel eine ganze Zeit lang immer den Tipp Links, externe Links immer in den ersten Kommentar posten. Da gibt es immer wieder Menschen, die sagen, ja, aber wenn viele Kommentare kommen, dann findet man das ja gar nicht wieder. Also da gibt es auch verschiedene Ansätze, was so momentan auf jeden Fall jetzt ganz aktuell der Rat ist, ehm, externe Links schon in den Beitrag reinzunehmen, aber die Linkvorschau, die dann entsteht, wieder wegzunehmen. Ja. Also in dem Moment, wo du einen Link in den Beitrag reinnimmst, dann steht ja eine Linkvorschau. Die kannst du aber wieder löschen und statt dem Linkvorschau ein ganz normales Bild. Also zum Beispiel das Beitragsbild, aber eben nicht die Linkvorschau, ehm, und man sollte nur einen Link pro Beitrag und nicht in einen noch den zweiten, dritten, vierten, fünften, das mag das System auf jeden Fall nicht, yhm, aber so, ne, also ich sage mal, ein Beitrag ohne Link wird immer ein bisschen mehr Reichweite haben als mit Link. Aber mit Link ist ja auch wieder die Frage, wie mache ich das? Wo setze ich den Link rein? Die Linkvorschau soll auf jeden Fall aktuell doch mehr Reichweite kosten, als wenn ich nur den zu Beitrag schreibe. Das sind so die aktuellen Tipps. Aber aktuell heißt, wir haben Anfang Mai 2022 und unsere Hörer hören das jetzt vielleicht sofort, vielleicht aber auch in einem Jahr. Ich meine, so ein Podcast ist ja ein bisschen länger da, oder solche Veröffentlichungen, man muss wirklich immer wieder schauen. Also letztes, vorletztes Jahr, ich weiß fast gar nicht, wann das aufgehört hat. Ich glaube Mitte letzten Jahres ging so langsam zum Beispiel die Sichtbarkeit von Videos zurück. Das war vorher war das Königsdisziplin. Ja. Videos. Also jeder hat Videos produziert, weil die wurden angeguckt und alles toll. Mittlerweile ist es wirklich die Reichweite mit Videos, warum auch immer in den Keller gegangen. Aktuell sieht man auf LinkedIn sehr viele Umfragen. Warum? Weil die gerade, oder in den letzten Wochen sehr viel Reichweite bekommen haben. Ich habe mal jetzt im Moment das Gefühl, dass das schon wieder abnimmt. Also, und darauf, dass ist zum Beispiel so ein Gradmesser, Guck einfach, was wird bei dir selbst im Stream viel angezeigt? Also, hast du viele Videos? Hast du viele Umfragen? Das merkt man ja irgendwo schon wieder, boah du hast ein Video, schon wieder eine Umfrage. Das ist immer ein gutes Zeichen dafür, dass dieser Content gerade auch mehr Reichweite kriegt als anderer Content, weil sonst würde der dir nicht angezeigt.  

Thorsten Jekel

Wie siehst du, beim Thema Video, gibt es ja die Möglichkeit auch live zu machen. LinkedIn Live ist ja mittlerweile auch einfacher geworden. Also früher war es ja so, man musste das ja umständlich beantragen. Ich habe das glaube ich zwei, drei Mal versucht, wurde dort nie angenommen und dann ging es irgendwann so, dass es im Prinzip fast jeder machen konnte. Es ist, glaube ich, deutlich einfacher geworden. Bringt das etwas oder sagst du die auch, wenn es leichter geworden ist, jetzt macht es jeder, jetzt bringt es nichts mehr. Wie ist deine Einschätzung?  

Joachim Rumohr

Ich persönlich bin kein Freund von von Live, ganz egal ob es LinkedIn Live ist oder auch was anderes von Streaming. Auch wenn jetzt vielleicht der eine oder andere sagt, wie doof kann man sein, das ist doch voll der Hype gerade und das ist doch… nah, und auch auf LinkedIn ist es, ist es, hat es einen großen Vorteil auf jeden Fall. In dem Moment, wo du Live gehst, wird dein gesamtes direktes Kontakt-Netzwerk darüber informiert. Also die, die gerade online sind, kriegen die Meldung eingeblendet. Thorsten Igel ist jetzt live, dann kannst du draufklicken und Zack, bist du im Live-Bereich drin. Ja. Also das ist der der große Vorteil. Nachteil ist, du hast einen relativ hohen Techniker Aufwand. Also das was wir hier machen ist ja jetzt nicht unbedingt jedem sofort möglich. Ja, Mikrofon, Kamera, bestenfalls natürlich nur irgendwelche Sachen, die du einblendest und solche Sachen. Du brauchst den Streaming-Dienst im Hintergrund und so weiter. Was mich aber viel mehr stört am Live ist die für mich fehlende Kommunikation mit meinen Teilnehmern. Wobei ich habe fast 1000 Seminare in meinem Leben gegeben und ich mag einfach den Austausch mit den Teilnehmern. Und bei dem Live oder bei dem Streaming hast du halt immer nur den Chat, ja, und du hast vor allem Leute da draußen, die machen möglicherweise gerade alles Mögliche, wenn sie dir zugucken oder sind aus dem Raum gegangen oder was auch immer, und das ist, das ist nicht so meins. Ich bin gerne live, aber dann wirklich mit direktem Kontakt. Ich war morgen zum Beispiel auch in einer Sprechstunde aber die läuft über Zoom und da habe ich meine Teilnehmer an und die meisten schalten das Video ein und dann sehen, da können wir uns gegenseitig austauschen und jeder kann sprechen, wenn ich ihm das dann erlaube. Naja, du weißt wie ich es meine, ja, aber ich kann zumindest sehen, die Leute sind noch da, die sind aufmerksam, die schreiben sich was mit. Und das hast du aber beim Streaming alles nicht. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Also wie gesagt, der große Vorteil ist, jeder wird informiert. Aber ich mag es auch bei Live, gerade wenn man zum Start reinkommt, dass einige dann noch zögern, weil sie am Anfang halt nur 3, 4, 5 Zuschauer haben. Und das schmälert natürlich sehr die Motivation. Ja. Aber, wenn ich da irgendwie so, ja, es sind drei (…) drin und ich soll jetzt die große Show abliefern, auf der anderen Seite wird Live natürlich danach auch bei dir gespeichert. Das heißt, großer Fehler ist am Anfang nicht sofort Gas zu geben. Sieht man wieder die Live-Aufzeichnung – ja, wir warten dann noch mal fünf Minuten. Dann sagen einige, och nee, ich will nicht fünf Minuten warten, oder spulst du vor. Ne. Ja. Nein. Also, auf die Frage ja – nein. Also das ist so wirklich… muss man für sich entscheiden. Den Vorteil habe ich aber genannt.  

Thorsten Jekel

Wenn ich jetzt drin bin, habe ich ja die Möglichkeit, entweder eigene Dinge zu posten, oder ich habe die Möglichkeit, Dinge zu kommentieren, oder ich habe die Möglichkeit, Dinge weiter zu teilen von anderen. Wie siehst du die drei – ich sage es jetzt mal Basis-Optionen, wie siehst du den Vergleich? Was macht Sinn, was macht nicht Sinn? Wie sollte man sie gegebenenfalls kombinieren?  

Joachim Rumohr

Ich fange mal bei dem an, was aus meiner Sicht keinen Sinn macht oder nicht so gut funktioniert. Teilen. Ja, weil das Teilen ist so… LinkedIn forciert es zwar gerade, weil du einen etwas längeren Kommentar schreibst, dann kommt so eine Aufforderung, mach doch daraus einen Beitrag, wo ich immer denke, warum machen die das eigentlich mit meinem Beitrag, es kriegt doch gar keine Reichweite. Ja, wenn ich etwas teile. Also was soll denn das? Auf der anderen Seite müssen wir uns anschauen die wirklichen Menschen, die regelmäßig einen eigenen oder überhaupt einen Post absenden, die sind ja eine absolute Minderheit. Also ich habe gerade vor kurzem wieder so eine Zahl gehört, also auf jeden Fall keine 10 % der Mitglieder postet einmal die Woche irgendetwas oder sogar täglich. Also ganz, ganz verschwindend gering wenige, die das machen. Deswegen ist meine Empfehlung immer…  

Thorsten Jekel

Ist vielleicht auch eine Chance, oder,  wenn zu wenige sind. Ich hätte gedacht, es machen mehr.  

Joachim Rumohr

Denn das ist auf jeden Fall eine Chance.  

Thorsten Jekel

… (ich sage mal,) dass man sagt, wenn man das macht, dass man nicht ich sag mal, ich hätte jetzt gedacht, jeder postet dauernd selber Kram, das heißt, man hat gar keine Chance mehr durchzukommen. Wenn du sagst, es machen nur 10 %. Ist vielleicht gar keine keine schlechte Idee, oder?  

Joachim Rumohr

Wenn du. Du kannst das rausfinden. Ich hoffe, ich hab den Weg jetzt richtig im Kopf, wenn du oben in dem Menü auf ‚Ihr Netzwerk‘ klickst, dann hast du links deine Kontakte und kannst dir auch all deine Follower anzeigen lassen, respektive die, den du folgst. Und in der Liste, die Liste ist standardmäßig so sortiert, dass der, der am meisten gepostet hat, ganz oben links steht. Und da drunter steht auch, wie viele Postings pro Tag, pro Woche, ich glaube pro Woche, also in den vergangenen sieben Tagen, der abgeliefert hat. Und jetzt kannst du ja die Liste, da sie so sortiert ist, einfach mal runter scrollen und dann gehst du so lange runter in der Liste, bis du irgendwie bei null pro Woche bist oder bei einstellig und dann merkst du so ein bisschen, was ist in deinem Netzwerk eigentlich los? Dann siehst du noch die Gesamtzahl, musst ein bisschen händisch durchzählen, aber das kannst du in deinem Netzwerk selber feststellen. Was sind die, die die Mega Poster hier und wer postet eigentlich so gut wie gar nicht oder nur relativ selten. Aber zurück zum Kommentar, ich empfehle immer Menschen, die bisher wenig oder gar nicht gepostet haben, neuling, schreibt erst mal Kommentare. Schreibt vernünftige Kommentare. Also ein vernünftiger Kommentar ist nicht so was wie: ‚tolles Bild‘, ‚Danke für den Tipp‘ oder ‚Schön geschrieben‘. Das ist kein vernünftiger Kommentar, sondern man muss immer bedenken, dass die eigenen Kommentare zum Beispiel auf dem eigenen Profil für sich ganz alleine auch stehen, und dass, wenn du zum Beispiel einen Kommentar schreibst, und ich bin auf diesem Beitrag, dass dein Kommentar mir dann ganz oben angezeigt wird, weil du direkter Kontakt von mir bist. Also ich krieg die direkten immer als erstes und ist natürlich auch immer eine Frage, animiere ich andere auf meinen Kommentar dann auch wieder zu reagieren, mit einem Like oder bestenfalls einer Antwort. Deswegen ist die Empfehlung bei dem Kommentar noch mal das aufnehmen, was der andere gesagt hat, bestenfalls ihn auch erwähnen. Also Hallo Torsten, mit Erwähnung „@“-Zeichen. Ja. Toller Tipp von dir in Richtung bla irgendetwas. Ja. Wir oder ich habe dieses Problem auch schon gehabt und ich habe das so und so gelöst. Also einen neuen Ansatz reinbringen, neue Idee reinbringen und zum Abschluss vielleicht noch so eine Aufforderung, so, wer hat noch eine weitere Idee oder dem ist das auch schon passiert. Also das ist diese Handlungsaufforderungsgeschichte, weil damit animierst du andere Leute darauf zu reagieren, ja, weil die dir die Frage ja beantworten wollen. Wir sind ja grundsätzlich meistens Menschen, die sagen klar, ich bin bereit auch mal zu geben und, ne, ich gebe auch eine Antwort, ist hilfsbereit eigentlich. Der Mensch ist grundsätzlich hilfsbereit und wenn man fragt, kriegt man halt Antwort. Und mit so einem Kommentar kriegst du vor allem auch Likes, vor allem, wenn du das Thema noch erweiterst, noch einen weiteren Aspekt dazu bringst oder noch eine neue Idee oder was auch immer. Und je mehr Likes du hast, desto weiter oben steht auch dein Kommentar wieder bei anderen. Also die von den direkten Kontakten stehen immer ganz oben oder, wenn ich keinen habe von meinen Kontakten der da kommentiert hat, steht der Kommentar ganz oben mit den meisten Likes. Das heißt, du kannst bei jemanden, das habe ich schon selber auch mehrfach erreicht, ich erinnere mich an dem Video von René Borbonus, dem lieben Kollegen von uns, ja, den Rhetorik-Experten Nummer 2 am Markt aus seiner eigenen Aussage, weil es ja immer einen gibt, der besser ist, finde ich sehr schön genannt. Da habe ich einen Kommentar abgegeben, der hatte so viele Likes, dass er ganz oben stand und er hatte, glaube ich, nachher irgendwann auf seinem Video mal fast 1000 eigene Likes. Und da kann man ungefähr sich überlegen, wieviel Leute das aufgerufen haben und wieviel dann meinen Kommentar dazu gesehen haben. Das heißt ich, ich habe über ihn Reichweite in seinem Netzwerk bekommen. Jetzt merkt man schon, also Kommentare ermöglichen zunächst mal überhaupt in das Engagement zu gehen. Kommentare zeigen LinkedIn, hey, ich bin hier aktiv, was auch wieder der eigenen Reichweite sehr dienlich ist. Mit Kommentaren werde ich bei meinen Kontakten sichtbar und ich werde bei den Kontakten der Kontakte sichtbar. Und wenn ich dann einen guten Kommentar schreibe, erhöhe ich damit auch noch meine eigene Reputation, meinen sogenannten Personal Brand, meine Eigenmarke. Ja. Was man nur auf keinen Fall tun sollte, ist in seinem Kommentar sagen, ja, es ist ein tolles Produkt, wir haben auch so was und das ist viel besser. Ja, das gibt es ja auch. Ne?! Also können wir auch, oder ja, guckt euch auch mal mein Produkt an. Also Werbung in Kommentaren ist ein absolutes No-Go. Alles weitere Leute erwähnen, was ich zum Beispiel gerne mache. Jetzt sagen wir mal, jemand schreibt euch, ich habe ein totales Problem mit meinem iPad und ich suche einen Programm oder sowas. Und dann würde ich zum Beispiel einen Kommentar schreiben, ‚Hallo @ThorstenJekel, hast du hier eine Idee?‘ Weil dann kriegst du eine Mitteilung, dass ich dich erwähnt habe, guckst den Beitrag an und wirst mit großer Wahrscheinlichkeit eine Antwort posten. Was bin ich? Ich bin der Mittler zwischen Fragesteller und Experten und damit habe ich auch eine wichtige Position in dem Spiel, obwohl ich überhaupt keine Ahnung habe. Ja. Aber ich kenne halt jemand, der Ahnung hat und deswegen ist es auch von mir mein Tipp, seinen Netzwerk auch mit Experten wie dir zu erweitern. Auch wenn man die vielleicht gar nicht kennt. Aber wenn man weiß, okay, der ist gut, der hat eine hohe Expertise, er hat viele Empfehlungen, dann weiß ich, ich mache, wenn ich den empfehle, nichts falsch. Ja. Und ich bringe mich bei denen natürlich auch so ein bisschen ins Spiel, wenn ich den öfter empfehle, sagt irgendwann, Mensch, was ist das für einer, der empfiehlt mich immer, wenn ich dann dem eine Kontaktanfrage stelle, weil man kann auch Menschen empfehlen, mit dem man nicht im Kontakt ist, dann wird er mich garantiert annehmen, weil ich ihn ja schon oft in das Spiel gebracht habe. Also auch das ist ein schöner Netzwerk-Aufbau, um einfach im Sinne des Netzwerkes zu geben und irgendwann natürlich auch mal wieder was zu bekommen.  

Thorsten Jekel

Ja, super. Du hast es vorhin schon angesprochen, dass es vielleicht nicht nur die Smarte-Idee ist, Dinge vom eigenen Unternehmen im Profil zuteilen. Wie siehst du das Thema Teilen von Content von anderen Menschen oder von anderen Unternehmen, mit denen man keine unmittelbare Verbindung jetzt hat. Macht das Sinn oder macht es weniger Sinn?  

Joachim Rumohr

Wie man es macht? Also ich sage mal, wenn ich einen Beitrag sehe, ich habe unten immer den Knopf teilen und mit dem könnte ich ja so einen Beitrag teilen und dann auch was dazu schreiben. Bevor ich gar nichts mache auf LinkedIn, weil ich sage, auch so ein eigener Post, ich weiß, ich habe auch gar keine Idee und so weiter, sollte ich teilen. Also ich habe immer wieder Teilnehmer, die dann sagen, ja, ich habe jetzt paar Mal geteilt, ich weiß, das bringt nicht so viel Reichweite, aber ich habe keine Ideen für eigene Sachen, also teile ich über. Und das ist dann auch völlig in Ordnung. Also lieber etwas teilen, bevor man gar nichts macht. Wenn man aber eigene Ideen hat oder einfach den Mut hat, auch eigene Beiträge zu schreiben, dann würde ich andere Unternehmen anders ins Spiel bringen und zwar zum Beispiel, indem ich mir einen festen Tag der Woche nehme, der Freitag bietet sich an, da gibt es sogar ein Hashtag, so, ich meine „#Follow Friday“, oder wie heißt der denn noch? Ich benutzt das nicht ganz so oft, aber es gibt so einen Hashtag, wo man, wo man einfach sagt, hier empfehle ich jemanden, also mach doch einfach mal einen Post und sage, Mensch, mein Tipp des Tages „Heute empfehle ich Thorsten Jekel“. Ich habe ihn kennengelernt als den Experten für hybride Events oder was auch immer, ja, und ruf den doch mal auf. Also er hat mir schon sehr oft geholfen. Ich kann euch nur empfehlen euch mit ihm zu vernetzen. Gut. So, und dann schreibe ich hat so einen Post, mach vielleicht unten noch ein Bild von dir mit rein oder irgendetwas, vielleicht habe ich auch ein Bild, wo ich, ne, so hier von wegen, so wir zusammen irgendwo, also sowas in dem Sinne, dass man sieht, hey, ich kenne ihn wirklich persönlich. Muss aber nicht unbedingt sein. Und dann nimmt man sich halt einfach mal so ein Dutzend Experten, die man aus seinem Kreis hat und teilt das über ein paar Wochen auf und macht so einmal im Monat so einen Experten-Tipp. Und schon hast du ein Beitragsformat, ja, und hast andere ins Spiel gebracht. Und wenn du die auch schlau erwähnst, dann kriegen die es auch noch mit. Und bestenfalls reagieren sie auch noch. Wobei ja bei Erwähnungen und schneller Impuls man sollte nie Menschen erwähnen, die auf LinkedIn nicht wirklich aktiv sind. Also wenn ich dich erwähne in einem Beitrag, also wirklich mit dem ‚@‘- Zeichen, deinen Namen schreibe und dich dann damit verlinke und du reagierst nicht auf den Beitrag, dann wird mein Beitrag abgestraft. Also die Sichtbarkeit geht eher runter. Ja. Deswegen immer schauen, wenn du Experten auf LinkedIn findest, guck dir auch wirklich an, sind die aktiv, haben die ein großes eigenes Netzwerk, Posten die regelmäßig, kommentieren die selber? Wenn ja, erwähnen, dann sind die sofort dabei. Wenn nein, lass die Finger davon.  

Thorsten Jekel

Und wie oft sollte man was posten?  

Joachim Rumohr

Dazu gibt es zwei Tipps, die wahrscheinlich für viele sehr ungewöhnlich sind, weil da gibt es auch 1000 andere Tipps, aber ich habe folgende zwei Tipps. Erstens, sollte man immer nur dann posten, wenn man danach in der Folge 1 bis 2 Stunden auch Zeit hat, auf Kommentare zu reagieren. Ja, also nicht irgendwie vollautomatisch morgens um acht Posten, wenn man immer erst um zehn aufsteht. Es ist nicht gut. Also das auch gleich ein Tipp zu ‚wann sollte man posten‘? Man sollte zu Zeiten posten, wo man selber Zeit hat, auf die Reaktion zu reagieren. Und Tipp Nummer zwei, wenn du ein Posting hast, was gerade läuft, und läuft heißt, es kriegt immer noch wieder Kommentare, es kriegt immer noch wieder Likes, das sieht man ja über die Mitteilung, also da wird immer noch regelmäßig Reaktion drauf gegeben, dann halte die Füße still und mach keinen neuen Post. LinkedIn wird dir für einen zweiten Beitrag auch noch eine mega Reichweite geben. Das kriegst du immer nur für Einzelzeit. Also warte ab, bis das Ding sich ausgetröpfelt hat, und es kann bei einem richtig guten Post schon durchaus auch mal drei vier Tage sein, und erst dann poste was Neues. Und es gibt auch genügend Beispiele, die zeigen, dass selbst wenn man nur einmal die Woche was postet, dass das eine mega Reichweite kriegen kann und und die Followerzahl in die Höhe steigen, wenn es wirklich richtig guter Content ist, wo die Leute drauf abfahren.  

Thorsten Jekel

Und sollte idealerweise sein, wo praktisch, wo man auch wirklich Kommunikation anregt, wenn ich es richtig verstehe, also wo man sagt, so, es gibt irgendwas, wo ich eine Frage stelle, wo ich vielleicht auch eine Kontroverse irgendwo anrege oder so, wo Dialog entsteht. Also ist das ein wesentlicher Hebel, oder? Ja?  

Joachim Rumohr

Ja, aber wie heißt es so schön ‚Snackable Content‘. Also, was man so wegsnacken kann, aber was auch gut schmeckt, also was, was mich auch wirklich weiterbringt. Also am besten sind mir der Content, der für meine Zielgruppe hoch relevant ist und aus dem sie einen Impuls ziehen können, von dem sie selber wieder was haben. Also, wo sie einfach sagen, hey, das hat mich weitergebracht. Und das muss jetzt kein Fachartikel mit 7800 Zeichen sein. Ja. Ich habe zum Beispiel gerade auch einen Kunden, der sagt, naja, ich würde gerne Content und wir geben da ja schon so Newsletter raus, die man sich anfordern kann. Jetzt kriege ich die ersten drei Newsletter, ja, und die sind so voller Content, also wer liest sich denn das durch, den muss ich mir ja weg speichern fürs Wochenende. Du kannst also aus einem Newsletter von diesem Kunden, kannst du mindestens 10 bis 15 Beiträge bauen. Ja, weil wir überlegen uns mal kurz, wie sieht das bei uns aus? Wir haben unser Handy in der Hand, ja, wir haben irgendwie Zeit und dann machen wir LinkedIn auf und dann fangen wir an, solchen Stream zu scrollen. Und jetzt finden wir etwas, was uns interessiert, klicken drauf und jetzt kommen 5000 Zeichen. Hm (Thorsten Jekel). Habe jetzt keine Zeit für. Weil ich will ja nur mal schnell irgendwie konsumieren, wir sind heute, nö, wir haben eine Aufmerksamkeitsspanne vom Maikäfer. Es ist leider so, und lange Artikel – nur sehr wenige! Und gerade im Stream. Deswegen lieber so einen kurzen knackigen Content, den man so in vielleicht 1, 2, 3 Minuten weggesnackt haben kann. Den gut aufbereitet, zum Beispiel als Diashow. Also ich mache eine Präsentation mit Powerpoint oder Keynote, lass die als PDF raus, schön, quadratisch und dieses PDF lade ich hoch, dann kann jeder sich das in seiner Reihenfolge durchblättern. Aber bitte keine 15 oder 12 Punkte-Schrift auf dem PDF, sondernn, ne, eine große Aussage, vielleicht ein Bild dazu. Dann kann ich das einmal durchblättern und es können auch gerne 30 Folien sein. Ja. Wenn das immer nur ein Wort, ein Text oder ein kurzer Satz auf der Folie ist, habe ich es entsprechend schnell durchgeblättert. Das ist, und und wenn da dann wirklich Wissen drin steckt, dann kann ich mir auch erlauben am Ende zu sagen, hey, wenn du mehr davon lesen willst, abonniere mich, ja, folge mir oder ‚drückt die Glocke in meinem Profil, dass du alle meine Beiträge kriegst.‘ Und wenn du noch mehr Informationen haben willst, dann schreib mir, oder wenn du fragen also solche Abschluss-Folien (…).  

Thorsten Jekel

Also durchaus auch Content, weil es gibt ja immer so Diskussionen, Katzenvideos und Quatsch-Fotos laufen oft mehr als Content. Also wenn ich so meine eigenen Posts auch immer mehr auf Facebook, wenn ich es mir da angucke, wenn ich da irgendwo einen Mörder-Tipp für ein Tool poste, wo ich sage, das ist wirklich total nutzwertig, habe ich oft viel viel weniger Kommentare, Likes, als wenn ich irgendwie ein bescheuertes Quatsch-Foto von irgendeiner Veranstaltung poste. Ich weiß nicht, wie siehst du das? Hängt es an der Plattform? Hängt es an der Zielgruppe? Wie ist da deine Einschätzung dazu?  

Joachim Rumohr

Ja, beides. Und ich will mir jetzt das Bild aufmachen, nächsten Donnerstag gibt es bei mir Freibier. Hmmm (Thorsten Jekel). Mein Büro ist voll. Mein Laden ist voll. Wenn ich auf die Schaufensterscheibe schreibe ‚Donnerstag Freibier‘, dann ist die Hütte voll. Aber wie viel von denen, die bei mir Freibier trinken, sind wirklich Kunden von mir und kaufen irgendwas? Und mit so einem Katzenvideo oder irgendwas, ja, das klickt jeder an, ach süß, bababa, und es verbreitet sich dann irgendwie, äh, teilweise auch bei Menschen in Netzwerken, dass sind überhaupt keine Kunden mehr von dir. Ja. Und ich habe lieber nur 1000 User auf den Beitrag, aber dann 1000 Views von Kunden als 10.000 Views von irgendwelchen Leuten, mit denen ich im Zweifelsfall überhaupt nix zu tun habe. Und mit solchen Katzenvideos und Spaß Content hast du zwar eine große Reichweite, aber wie viel davon sind wirklich deine Kunden? Ja. Das vergessen auch viele. Man kann in seinem eigenen Profil im Bereich der Aktivitätenen kann man in seinen eigenen Beiträgen nicht nur sehen die Anzahl der Views, also der Ansichten, sondern man kann draufklicken und kriegt eine Statistik über welche, in welchen Orten, aus welchen Unternehmen, in welchem Positionen haben sich Menschen was angeschaut, und da kann ich sehen, erreiche ich die richtige Zielgruppe? Ja, wobei zwischendurch mal so ein Ding ist durchaus gut, weil LinkedIn natürlich auch guckt, wer konsumiert von wem Beiträge. So, und jetzt kriegst du plötzlich, du hast noch nie einen Beitrag von mir gesehen, ehm, oder angezeigt bekommen, wir sind direkt kontaktiert, du hast aber noch nie was von mir gesehen. Und jetzt kommt so ein Beitrag von mir, der große Reichweite kriegt und er wird natürlich auch mehr meiner Kontakte angezeigt. Üblicherweise erreiche ich vielleicht nur 20 % meiner Kontakte mit so einem Katzenvideos, sagen wir jetzt mal in Anführungsstrichen. Ah, ich erreiche vielleicht 60 % meiner Kontakte. Und du bist dabei und du gibst dem Dinge jetzt einen Like. Was passiert? LinkedIn hat gelernt, oh, der Content vom Joachim scheint ihm zu gefallen und der nächste Content wird dir dann auch wieder angezeigt. Wenn du darauf allerdings dann nicht reagierst, kriegst du danach wieder weniger bis gar keinen Content, wenn du wieder reagierst, klar geht das Ding wieder hoch. Das heißt, um zwischendurch mal die Grundreichweite anzuheben, ist es durchaus sinnvoll, auch mal einen Beitrag zu posten, der vielleicht nicht nur für die Kunden da ist, nicht nur einen Impuls hat, sondern vielleicht mal was Privates oder was momentan zum Beispiel sehr viel Reichweite bekommt, sind so Videos, oh, was hatte ich denn vor kurzem, jaaa… Habeck! Habeck hat irgendwie ein Statement gegeben, was wirklich gut war zur Energie und da war kein Gelaber drin, aber auch keine Politiker-Phrasen drin, sondern da ganz klar gesagt, das haben wir gemacht, wir haben 25 % gesichert, wir sind noch nicht da, wo wir sein müssen in der aktuellen Situation, aber wir haben das und das vor. Ja, gut, gute fünf Minuten habe ich mir auch angeguckt und das Ding hatte glaube ich 3, 4, 5 Tausend Likes und 387.000 Kommentare. Ja. Da gilt es, fast (…) zu sein, also das Ding dann zu nehmen und im eigenen Netzwerk zu teilen, das wird nichts mehr bringen, weil das ist ja schon sehr stark durchs Netzwerk durch. Aber wenn man so eine Perle findet und einen schlauen Kommentar noch dazu vielleicht abgibt, dann kann das schon durchs Netzwerk (…) oder sowas. Das macht zwischendurch durchaus auch mal Sinn.  

Thorsten Jekel

Wie siehst du das Thema Hashtags? Was sind da ‚Best Practices‘ und was sollte man nicht machen?  

Joachim Rumohr

Hm, Hashtag ist vor allem, also… auf den Hashtag kann man zwei Brillen aufsetzen, sagen wir mal zwei Blickwinkel einnehmen. Blickwinkel Nummer 1 und der ist der ist recht spannend. Man hat ja im eigenen Stream irgendwann seine Blase. Die Leute, auf die man immer reagiert, die tauchen immer wieder auf, und irgendwann denkt man so, ja (…) immer das Gleiche hier. Wenn du dir jetzt aber einen für dich relevanten Hashtag raus suchst, bei dir zum Beispiel, was weiß ich, Online-Events, Hashtag Online-Event oder so was, dann kriegst du ja auch einen Stream und zwar den Stream der Beiträge, in denen dieses Hashtag verwendet wurde. Und damit kommst du in eine komplett andere Community. Also das ist eigentlich gar keine Community, weil die sich untereinander teilweise auch nicht kennen, aber es sind auf jeden Fall alles Menschen, die sich irgendwie um dieses Thema drehen. Und da kannst du natürlich ganz neue Kontakte, ganz neue Ideen, ganz neue Impulse aufschnappen. Und deswegen kann es durchaus Sinn machen, den eigenen Stream mal eine Zeit lang auch zu verlassen oder vielleicht ein bisschen den Konsum der anderen zurückzuschrauben und mehr sich auf Hashtags Streams zu fokussieren und die mehr zu nutzen. Muss man so ein bisschen ausprobieren, was ist für mich, sind die die besten drei Hashtags oder 3, 4, 5 Hashtags denen ich folge und die dann auch ganz aktiv anklicken und nur die Hashtag-Seite sich anschauen. Wobei das funktioniert natürlich nur bei Hashtags, die auch wirklich ein paar Follower haben.  

Thorsten Jekel

Ja, und wenn man jetzt selber postet, wie viele Hashtags sollte man in einen Post mit reinpacken?  

Joachim Rumohr

Genau das ist die zweite Brille, ja, wenn ich jetzt selber poste auf jeden Fall immer Hashtags, weil das mag der Algorithmus, weil das einfach auch diese Form der der Content-Verwertung ermöglicht. LinkedIn selber sagt aber, nicht mehr als drei vier Hashtags. Also nicht hier wie bei Instagram, so ich hau mal 500 Hashtags da drunter, sondern drei vier, und das soll auch da natürlich dafür sorgen, dass die gezielt und wirklich auf vernünftig ausgesucht werden. Ja, also, dass man nicht, was weiß ich, wenn wir jetzt so Gespräche führen, könntest du ja auf Instagram zum Beispiel Hashtag Mölln. Warum Mölln? Ja, ich bin aus Mölln und schon passt ja der Hashtag. Ich war ja sehr weit hergeholt. Ja. Ne, sondern hier dann eben irgendwie Hashtag-Experten wischen(?), Hashtag LinkedIn-Nutzung, also solche Geschichten dadrunter und vielleicht noch Hashtag-Podcast oder so, und dann wirklich den Menschen, die sich für diese verschiedenen Dinge interessieren, reinzuholen. Und zur Auswahl, ich sage mal, nimm ein Hashtag aus der Metaebene ‚Digitalisierung‘, weil alles dreht sich um die Digitalisierung. Dann ein Hashtag aus einer Zwischenebene, zum Beispiel Hashtag LinkedIn-Wissen oder so was. Und man könnte noch auch ein zwei eigene Hashtags entwickeln. Das sollte aber nicht der Unternehmensname sein. Weil dann folge ich halt einem Unternehmen, sondern entweder ein Produkt-Name, dass man alles was zu diesem Produkt gepostet wird, unter einem Hashtag dann packt. Oder bei uns Experten zum Beispiel, also ich habe einen Hashtag Humus-Tipps, den wird ein anderer nicht verwenden. Und immer wenn ich einen Typen poste, dann packe ich den dazu, so dass wenn man diesen Hashtag aufruft, dass man alle meine Tipps bekommt. So. Martin Sänger zum Beispiel hatte mal einen Hashtag, den hat er leider nicht mehr weiter verfolgt. ‚Gassi-Runde‘. Fand ich auch schön. Er hat immer auf der Gassi-Runde irgendwie mit seinem Video so einen kurzen Impuls aufgenommen und diese Videos hat er unter Gassi-Runde zusammengefasst, ja, und man wusste, da ist dann einer, der geht mit seinem Hund spazieren und erzählt lustig was in die Kamera. Und wenn einem das gefallen hat, hat man dann eben auch andere solche Videos unter Gassi-Runde.  

Thorsten Jekel

Also könnte man jetzt beispielsweise, wenn wir, ich sage mal, Live Streaming machen, so ein Hashtag ‚behind the scenes‘ vielleicht machen, dass man sagt, okay, dann hat man sowas, dass man sagt Mensch, ‚behind the scenes‘, wenn das die Leute interessiert, dann kann man da eben solche Dinge sehen beispielsweise.  

Joachim Rumohr

Naja, bei dir zum Beispiel, du postest ja immer mal wieder Bilder von riesen Räumen mit Technik, wo man denkt, wie viel LKWs stehen da vor der Tür, um das alles auszuladen. Weil bei euren Online-Stream-Events, die ihr für Kunden veranstaltet, aber den hybriden Events oder auch reinen Online-Events mit, was weiß ich, ihr habt ja teilweise 10.000 Zuschauern, da muss man schon ein bisschen Technik hinstellen und du postest dann so, wie sieht quasi das Event dahinter aus? Und das ist absolut ‚behind the scenes‘, also ich habe es nicht abonniert, ich habe es auch nicht getestet, aber ich würde sagen, das Hashtag ist sehr spannend, wobei du natürlich nie genau weiß, was du kriegst. Also wenn, dann würde ich bei dir eher ‚behind Jekel …‘ (…) was hast du gerade gesagt, ich habe den Faden verloren. Ich würde es eher ‚behind hybride Events‘ oder ‚Backstage Hybrid-Event‘ oder sowas. Dann bin ich da mehr am Film – ‚behind the scenes‘ kann vieles sein.  

Thorsten Jekel

Ja, dann noch mal eine weitere Frage. Es gibt ja auch Automatisierungs-Tools, also Postdoc Plan oder andere Dinge wo ich sage, da kann ich praktisch regelmäßig einstellen, dass Dinge gepostet werden auf unterschiedlichen Kanälen. Wie stehst du zu diesen Tools?

Joachum Rumohr

Ja, die Tools erzeugen natürlich die Problematik des dann Nicht-Reagierens. Ja, also wenn ich jetzt mir einen Content Plan mache und sage so, das geht jetzt jeden Mittwoch raus und ic bereite erst mal 50 Content Pieces vor und für die nächsten 50 Wochen und habe das alles durch automatisiert, dann besteht die Gefahr, dass ich sie irgendwann vergesse. Und vor allem besteht die Gefahr, dass ich Mittwoch morgens um acht, wenn das Ding raus geht, gar nicht online bin und gar nicht mitkriege, wenn ich tolle Kommentare, Likes kriege, wenn da Fragen entstehen. Und so weiter. Und das ist die Gefahr bei automatisiertem Posten. Also wenn, dann sollte man sich das parallel in Kalender schreiben und sagen Mensch 8:00, auf jeden Fall LinkedIn hier Push-Nachrichten an, wenn was kommt, gucken, drauf reagieren, aber ansonsten kann das schnell ins Gegenteil sich verdrehen.

Thorsten Jekel

Macht der Algorithmus einen Unterschied, ob du es manuell rein postest oder über einen Tool, also straft er dich ab, wenn du sagst, du postest was automatisiert?

Joachim Rumohr

Ist mir nicht bekannt. Du wirst aber abgestraft, wenn du eben nicht reagierst.

Thorsten Jekel

Okay. Aber, weil ich habe immer so im Hinterkopf, gibt immer diese Gerüchte, wo die Leute sagen, nein, du darfst nicht mit automatisierten Tools, weil der Algorithmus sagt, du bist ein Automat, die strafe ich jetzt erst mal ab. Und der Mensch, der da echt postet, den bewerte ich höher im Algorithmus. Also das immer so, diese Mythen, die du dann auch hast.

Joachim Rumohr

Kann sein, aber mit Sicherheit nicht so hoch, weil wir haben einfach und das weiß LinkedIn auch, und das Problem haben sie selber auch, wir haben einfach immer mehr Berufsbereiche, Positionsbereiche, wo wir keine Mitarbeiter mehr kriegen und gerade Marketing – du kannst nicht mal auf schlaue fünf Marketingexperten einstellen und schon gar nicht Online-Performance-Marketingexperten. Die sind gesucht, wie sonst irgendetwas. Also musst du Dinge automatisieren, weil du die Zeit gar nicht mehr hast. Weil du viel zu viel machen musst. (Glocke bellt.) Ja, jetzt muss ich mich wieder setzen. Sorry.

Thorsten Jekel

Heh, jaa genau. Aufstehen und Hinsetzen. Genau. Sehr gut das Ding.

Joachim Rumohr

Also, ne, du musst einfach automatisieren. Und insofern glaube ich nicht, dass da jetzt so einen Riesen eben Dings drauf liegt. Ja. Wenn wir allerdings über das Thema Automatisierung sprechen, und vielleicht nehme ich dir auch eine Frage vorweg, aber es gibt ja auch noch die Automatisierungs-Tools um eben Kontakt-Anfragen raus zu schicken, um Nachrichten zu schicken und so weiter. Da hat LinkedIn vor einiger Zeit schon eine kleine Regel vorgeschoben, weil sie einfach gesagt haben, so Freunde, es ist Schluss, 100 Kontaktanfragen in der Woche, mehr nicht. Vorher war das offen und erst wenn das völlig überzogen wurde, dann hat LinkedIn irgendwann mal dann die Notbremse bei so jemandem gezogen und hat vielleicht auch mal Profile einfach gesperrt, was dazu führte, dass dann solche Leute eher mit Fake-Profilen, ne, so Profile wenn die gesperrt waren, egal, mache ich halt ein neues auf. Ahm, in dem Bereich sollte man wirklich drauf achten, dass das Tools sind, die die nicht wirklich in die Masse gehen. Also wenn du dann Tool hast, was sagst du bis zum Anschlag und alles was geht, und die Tool-Betreiber sind mittlerweile, also die, die ich in letzter Zeit mir angeschaut habe, die sind schon so sensibilisiert, dass sie sagen okay, es gibt da Grenzen, die Plattformen wollen das nicht, aber eine gewisse Automatisierung, na, wir haben es gerade gehört, ist auch da, auch im Vertrieb müssen wir ein Stück weit automatisieren. Wenn das schlau gemacht wird, wenn es nicht überzogen wird und vor allem eine entsprechende Reaktionsquote da ist. Also Beispiel. Du schickst einen Text raus. Ehm, haben Sie nach Kapazitäten für weitere Kundenanfragen, weil wir können das ganz toll für Sie machen. Schick das an 1.000 Leute raus und nur zwei reagieren. Dann ist das Kampagne A. Kampagne B, ehm, ich würde mich kurz gern vorstellen zum Thema Hybride-Events Sie als Event-Marketing-Mensch oder Event-Organisator in Ihrem Unternehmen haben da möglicherweise Bedarf und würde mich freuen, wenn wir in das Gespräch kommen. Also gezielter und klarer und mit einem klaren Angebot vielleicht dabei und du hast eine Einnahme-Quote von, sagen wir mal 20 %, dann sind das zwei unterschiedliche Dinge. Und das kann natürlich LinkedIn intern auch bewerten. Ja, und das  tun sie auch. Die gucken natürlich, wer fährt da sehr stark und welche Quoten hat er? Und wenn du gute Quoten hast, warum soll LinkedIn dann was dagegen haben? Ja. Du machst ja letztendlich ein Business, es gibt einen Sales Navigator, ja, du sollst und darfst Business auf LinkedIn machen und eine gewisse Automatisierung, okay, aber es sollten gute Tools sein und die sollten, nur weil es automatisiert ist, trotzdem schlau bedient werden. Ja, also nur weil du Tausende anschreiben kannst und das ja im Hintergrund völlig von alleine läuft, heißt das noch lange nicht, dass man sich keine Mühe geben soll, sondern ganz im Gegenteil. Erst recht sollte man sich dann Mühe geben und dann kann das auch gut funktionieren.

Thorsten Jekel

Hmm, was sind so weitere Tipps, wo du sagst, über die wir noch nicht gesprochen haben, die wichtig sind aus deiner Erfahrung heraus noch?

Joachim Rumohr

Ehm, ja, sich auf jeden Fall mit den richtigen Menschen verbinden. Ja. Also es ist immer so die Frage Gehe ich auf Masse, gehe ich auf Klasse, was habe ich vor, ähm, das würde ich beim Netzwerk schon schauen. Ähm, ich gucke mir immer die Profile vorher an, immer erst mal den Profil-Slogan. Also tatsächlich einen Ausruf an die Welt. Wenn dort steht, ich helfe Punkt, Punkt, Punkt, bin ich in der Regel schon weg. Also Menschen, die anderen helfen, tun das in der Regel, indem sie leere Kontaktanfragen schicken und danach dann total nervige Pitch-Nachrichten. Und die lehne ich, die ignoriere ich dann in der Regel auch direkt, ähm und wenn man Dienstleister-Anfragen hat, wo man sagt, da bin ich wirklich gut bedient, da habe ich keinen Bedarf, Leute ignorieren, nicht lange drüber ärgern, was auch immer, einfach ignorieren. Wenn es zu viel wird, muss man sich mal Gedanken darüber machen, was steht eigentlich in meinem Profil? Also ich hatte zum Beispiel eine Zeit lang sehr viele Anfragen von Menschen, die Dienstleistungen für Coaches machen, für Coaching Agenturen und so weiter. Und ich habe dann einfach irgendwann den Begriff Agentur aus meinem Profil rausgenommen. Ja, man konnte also das Wort Agentur bei mir nicht mehr finden und schon waren diese ganzen Anfragen weg, weil ich natürlich nicht mehr in deren Suchergebnissen aufgetaucht bin. Ja. Wenn man das schafft, okay, und ansonsten nicht drüber aufregen, weil es ändert die Situation nicht. Zwei-, dreimal die Woche die Kontaktanfragen durchgehen, drüber gucken, ignorieren und da wirklich dafür sorgen, dass da vernünftige Leute reinkommen. Und was ich, was ich, wenn man ein gutes Netzwerk haben will, auch immer empfehle, wir kriegen unglaublich viele Anfragen ohne Text, weil es natürlich schneller geht, weil auch überall immer gesagt wird, du hast eine wesentlich höhere Annahme-Quote hast, wenn du keinen Text schreibst, dann denke ich immer so was nützt mir dann also, wenn die Annahme-Quote höher ist, wenn ich die Kontakte überhaupt nicht qualifiziert habe. Ja. Also die Leute nehmen an und ich weiß gar nicht warum, sind sie nett, haben sie sich verklickert? Ja, haben Sie keine Ahnung. Wollen Sie wirklich was von mir? Ich muss unglaublich viel nachqualifizieren. Deswegen schicke ich persönlich immer Anfragen mit Text. Dann spare ich mir die ganze Nachqualifizierung. Ich habe weniger Quote, aber ich habe Kontakte, die in der Regel wirklich auch Bedarf oder Interesse haben. Und deswegen mache ich eins, wenn ich Anfragen ohne Text bekomme, dann selektiere ich erst mal nach, ich helfe oder ne so, was auch immer. Alle, die mir wahrscheinlich auch was verkaufen wollen, die schmeiße ich schon mal raus. Also die was verkaufen wollen, was ich nicht brauche. Bei allen anderen frage ich nach. Und zwar stelle ich immer die Frage, ich heiße die Leute willkommen und dann stelle ich immer die Frage „Mit welcher Intention hast du mich als Kontakt hinzugefügt?“ Das ist das eine. Ich stelle nur eine Frage. Ich habe früher immer mehr Fragen gestellt. Vergiss es. Stell eine Frage, mehr können die Leute nicht aufnehmen. Und selbst auf diese Frage kriege ich manchmal noch die Antwort Ja, vielen Dank. Ja, nee, ist klar. Also nein, ich will nicht die angeklickte Standardantwort, also Neben-Tipp die nicht benutzen in solchen Fällen. Man kann ja folgendes machen, und das empfehle ich auch immer wieder gerne in den Seminaren, stelle jedem, der dich anfrage, stell diese Frage. Und dann gucken nach einer Woche, nach denen, die das nicht beantwortet haben. Und da kannst du noch mal eine zweite Nachricht hinterherschicken und sagen, Alter, warum fügst du mich hinzu, wenn du mir noch nicht mal sagst warum? Also jetzt natürlich nett formuliert. Wenn nach einer Woche wieder keine Antwort kommt, raus aus dem Netzwerk. Was soll ich mit Menschen, die mit mir nicht kommunizieren? Also meine Einstellung. Ja. Vor allem, kleiner Nebeneffekt, LinkedIn guckt natürlich auch, mit wem schreibe ich mir den intern Nachrichten. Und wenn wir uns häufig austauschen über LinkedIn und häufig über LinkedIn schreiben, kriege ich von dir und du von mir viel mehr Beiträge im Stream angezeigt, als wenn wir es nicht tun würden. Johoo, ja, das heißt, ich versuche immer mit meinen neuen Kontakten erst mal in eine Kommunikation zu kommen, weil die Wahrscheinlichkeit dann hoch ist, dass sie von mir auch Content angezeigt bekommen, und ich erfahre natürlich dann auch was über diese Menschen und kann entsprechend darauf reagieren. Ja, so deswegen es ist zwar ein bisschen mehr Aufwand, aber damit hält man sich sein Netzwerk wirklich sauber, weiß warum die Menschen dabei sind, kann vielleicht auch gleich Geschäfte raus generieren, kann zumindest mal ein Angebot machen. Ja. Und wenn mir Leute schreiben, ja, ich habe Beiträge von Ihnen oder Kommentare gelesen, die fand ich gut und ich würde gerne mehr von dir lesen, warum soll ich es ablehnen? Ja. Wobei ich dann meistens noch auf meinen Servicebereich auf der Homepage verweise und sagt, hey, ich habe einen Servicebereich, da findest du unendlich viel kostenlosen Content, Beiträge, wenn du gerne liest, Podcast wenn du gerne hörst, eine Mediathek mit Videos, wenn du gerne dir mal was anguckst. Da ist ganz viel drin. Schaust es dir doch erst mal an. Und dann habe ich die Leute vielleicht schon mal auf meiner Homepage und die stellen fest, hey da, der hat ja wirklich Ahnung. Also, ne, ich versuche das so ein bisschen durch sowas aufzubauen. Ich nehme auf jeden Fall nicht einfach leere Kontakt-Anfragen an und kümmere mich nicht weiter drum. Also entweder ignoriere ich die oder ich versuche mit den Leuten in Dialog zu kommen.

Thorsten Jekel

Wenn ich mir mein Netzwerk in LinkedIn angucke, gibt es eine Möglichkeit bei meinen Newslettern kann ich ja sehen, wer öffnet meine Newsletter, wie häufig oder gar nicht? Also ich mache das bei meinem E-Mail-Newsletter beispielsweise, dass ich regelmäßig ausmiste, dass sie sage, wer mein Newsletter 90 Tage nicht geöffnet hat, den schmeiße ich raus aus meinem Verteiler, um den auszumisten, um die Qualität hoch zu halten. Geht sowas bei LinkedIn auch, dass ich sage, ich kann sehen, wer meine Sachen sieht oder nicht sieht und auch ein Stück weit, ich sag mal selektieren. Geht das in LinkedIn.

Joachim Rumohr

Also es gibt keine Statistik im Sinne von das ist ein Top fan, so von wegen, der hat schon viel geliked und der ist schon öfter auf deinem Profil oder was auch immer. Vielleicht gibt es da mal irgendwann ein Plugin für, für den Browser. Ja. Also weil ich habe das Gefühl, wöchentlich finde ich irgendwie ein neues Plugin, was weiß ich, es gibt Plugins, die zeigen dir, wie sprungbereit ist ein Mitarbeiter als möglicher Kandidat? Ja. Also weil es einfach so je nach Branche, Lebenslauf und so weiter, so und so lange in der Position, dann ist er vielleicht sprungbereit. Oder wenn man einfach sieht, der wechselt alle drei Jahre, ist schon wieder drei Jahre in Position, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er wieder springt. Ja, solche Dinger gibt es. Es gibt Plugins, die die zeigen dir die, die die letzten Beiträge gelistet auf, die zeigen dir die Beiträge auf, wo derjenige erwähnt wurde. Was gibt es da noch? Ich muss in meine Plugin-Liste. Es gibt ein Plugin, das nennt sich LinkedIn-Hashtag. Wenn du mit der Maus auf einen Hashtag gehst, zeigt es dir sofort an, wie viele Follower das Hashtag hat.

Thorsten Jekel

Ja, habe ich installiert, nachdem du mir den Tipp gegeben hast.

Joachim Rumohr

Ähm, das, was ich eben genannt hatte, das nennt sich, glaube ich, ich habe so ein kleines Känguru-Symbol. Ich glaube, das ist das mit den sprungbereit beim Profilen. (…) Also, es gibt unendlich viel, und vielleicht gibt es ja irgendwann auch mal ein Plugin, was mir anzeigt, wer ist mein Top fan und wer nicht? Ja, weil es scheint ja alles programmierbar zu sein. Es gibt sogar mittlerweile ein Plugin, wo du genau sagen kannst auf der Startseite von LinkedIn, was soll mir alles angezeigt und was soll mir vor allem nicht angezeigt werden? Also Werbebeiträge und Werbung links und rechts und echt unendlich. Von daher, ja, am besten immer an Leuten dranhängen, die öfter mal was auf LinkedIn posten. Ich zum Beispiel auch, wenn ich ein gutes Plugin sehe, dann gebe ich den Tipp durchaus mal weiter. Und ja, ich probiere dann solche Dinge auch immer sofort aus.

Thorsten Jekel

Ja, also ich glaube, bei so einem Thema ist auch wichtig, einfach regelmäßig dran zu bleiben, glaube ich, weil das ist so, wenn ich gucke, was so vor drei, vier Jahren zum Thema LinkedIn erzählt wurde und was jetzt erzählt wurde. Ich sage mal, es sind völlig unterschiedliche Welten, was du ja auch sagtest, dass sich der Algorithmus ja auch ändert, dass sich hier was anpasst, das Nutzerverhalten ändert sich, die Algorithmen müssen angepasst werden. Wenn ich mich natürlich in die Schuhe einer Plattform stelle, müssen die natürlich auch sagen, wenn immer mehr Content kommt, muss ich ja an den Filter Mechanismen in irgendeiner Form arbeiten, damit ich relevant bleibe. Ist auch nachvollziehbar, also dass sich da was tut. Und wenn ich es richtig verstanden habe, begleitest du ja auch Unternehmen regelmäßig, dass ich sagen kann Mensch, ich hätte gerne dich als Sparringspartner, dass du sagst, du kannst mich da auch regelmäßig begleiten oder wie schaut es denn aus?

Joachim Rumohr

Ja, ich bin tatsächlich, also von meiner Historie, 2006 das erste Seminar gegeben und Seminare, Seminare, Seminare, aber in den letzten Jahren habe ich festgestellt, geradezu jetzt zu Corona-Zeiten klar, ist alles digitalisiert. Was ist da passiert im ersten Schritt? Wir haben so ein Tages-Seminar plötzlich aufgeteilt auf 4, 6, 8 Einheiten. Also kürzere Einheiten. Machst du ja auch mit deiner Geschichte Train in Time. 15 Minuten-Einheiten. Ja, jede Woche eine kleiner Wissens Blog, Snackable Content. Da sind wir wieder. Ja, auch Vorträge werden immer kürzer, das heißt, es hat sich schon mal etwas verkürzt. Jetzt habe ich aber zusätzlich noch festgestellt, ich habe immer angeboten, eine sogenannte Heldenreise. Ich habe gesagt, was auch wir machen die Maßnahme. Also jetzt, wir machen so vier Wochen lang jede, jede Woche eine Stunde und sechs Wochen später machen wir nochmal eine Heldenreise, damit die Mitarbeiter wissen, Okay, da kommt nochmal was. Und da bin ich aufgefordert, meine Erfahrung mitzuteilen in der Heldenreise, wenn ich jetzt überhaupt nichts tue, ist es irgendwie doof, weil dann habe ich keine Erfahrung, kann ich nicht so zählen. Also es ist das so ein bisschen auf der einen Seite Druck-Aufbau für die Mitarbeiter, so, ich muss ja doch was tun, weil sonst fällt das irgendwann auf. Und zweitens aber auch die Möglichkeit nach sechs Wochen noch mal Fragen zu stellen. Das Ergebnis ist leider sehr häufig, dass nicht mal die Hälfte was zu erzählen hat. Zu aller ja, ich hatte Urlaub, habe das nicht richtig geschafft, habe noch nicht viel umgesetzt, ja, bin jetzt dran aber und… uuuh. Und aus der Prämisse habe ich jetzt meine Angebote vor einiger Zeit umgestellt. Man kann immernoch das Seminar 0815 bei mir buchen. Das ist jetzt quasi das Basis-Paket. Ich habe jetzt aber auch ein Standard und Premium, wo ich einfach sage, hey Leute, ich begleite euch drei oder auch sechs Monate, und in dieser Zeit machen wir beliebig viele Sprechstunden. Die Mitarbeiter haben einen Gruppenchat, wo sie Fragen stellen können und vor allem, und das halte ich für mit das Wichtigste, ich mache ein aktives Monitoring. Das heißt, ich gucke immer wieder bei den Mitarbeitern, was haben Sie denn in letzter Zeit gepostet? Ja, bin bei jedem mindestens einmal die Woche drauf, guck mir an, hat er was gepostet. Und dann habe ich natürlich diese ganzen Dinge im Kopf, da sage ich, hey, Hashtags, Fragezeichen. Ja? Da war doch noch was oder Mensch, hier wäre doch auch vielleicht ein Call-to-Action gut gewesen. Also ich versuche dann immer wieder, bei diesen Beiträgen einen kurzen Impuls zu geben, also jetzt nicht die lange Liste, du hast das das, das das, das, das vergessen, sondern ich gucke einfach bei dem Beitrag, was wäre hier noch zusätzlich sinnvoll gewesen, um so in kleinen Einheiten, die immer wieder dazu zu führen, daran zu denken, daran zu denken, daran zu denken. Ähm, und bei Mitarbeitern, die gar nichts machen, ja, wird dann einmal die Woche so, hey, wo sind deine Beiträge? Ohne Beiträge keine Reichweite. Und wenn die immer wieder angepiepst werden, ich sehe aber hier nicht mal ein Kommentar, dann müssen Sie ja irgendwo auch Ihrem Unternehmen gegenüber sagen, warum sie es nicht machen können, obwohl sie ja eigentlich Zeit dafür eingeräumt bekommen haben. Und das kann natürlich daran liegen, dass sie wirklich wahnsinnig viel zu tun haben. Dann muss das Unternehmen reagieren und muss die Last von den Mitarbeitern nehmen, weil wie soll er sonst Zeit haben, das umzusetzen? Und wenn er wirklich Zeit eingeräumt bekommen hat, was ist da los? Ist es Unlust oder ist es immer noch Unkenntnis? So, durch diese Begleitung habe ich natürlich schon die Möglichkeit, die zumindest ein Stück des Weges zu tragen oder zu schubsen oder an die Hand zu nehmen oder rechts und links Leitplanke zu stellen, wie du es auch immer nimmst und vor allem die ganze Zeit auch als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wenn jemand sagt, Mensch ah, wie war denn das noch mit dem Erwähnen? Verdammte Axt. Das habe ich jetzt vergessen. Kurz im Gruppenchat oder kurz eins zu eins zu mir und dann kriegt der halt die  Antwort dadrauf.

Thorsten Jekel

Super. Also noch mal eine Info an die Zuschauerinnen Zuschauer dieses Videos, Sie wissen, ich bin jemand, der immer Content liefert, sowohl selbst als auch eben Leute mit reinbringen, die was zu sagen haben. Der Joachim ist wirklich einer, der was zu sagen hat, den ich schon lange kenne, sonst wäre er nicht hier bei mir im Interview und wo ich sage, ich hoffe genau. Ich hoffe, dass dieses Video schon so viel an Input gegeben hat. Für mich war es auf alle Fälle unheimlich hilfreich, wieder neue Tipps mitzubekommen. Und wenn Sie sagen, jetzt ist das ein toller Impuls und jetzt möchte ich gerne wirklich in die konsequente Umsetzung kommen. Also dann kann ich den lieben Joachim wirklich von Herzen empfehlen, weil es ist, was ich… ich arbeite immer gerne mit Menschen zusammen, die was zu sagen haben, die Ahnung haben von dem Thema, die, das haben sie vielleicht auch gemerkt, wenn man so ein bisschen Interview macht, ungefähr 0,2 % ihres Wissens raushauen und nicht irgendwie 120 % gefühlt. Also da ist jemand,… und auch ein netter Typ. Also ich finde es immer noch schade, dass du nicht Bürgermeister von Mölln geworden bist, aber umso besser, desto mehr für uns verfügbar bist. Also in diesem Sinne sage ich noch mal vielen lieben Dank, lieber Joachim, dass du so tolle Tipps rausgehauen hast und freue mich auch, wenn Sie wieder mit dabei sind, wenn wir sagen ‚Erst einschalten, dann Technik‘. Vielen Dank, lieber Joachim, mach’s gut, alles liebe dir.

Joachim Rumohr

Sehr, sehr gerne, mein Lieber, und ich freue mich, wenn wir uns bald auch mal wieder persönlich sehen.

Thorsten Jekel

Sehr, sehr gern. Viel Erfolg!