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In dieser Episode geht es darum, wie ich das Thema Technik sinnvoll einsetzen wahrnehme und wie viel Technik braucht man, um produktiv mit seinen Gadgets zu sein. Viel Spaß beim Zuhören.


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iPad4Produktivity-Themenplan

Say&Go


Schön, dass Sie wieder mit dabei sind bei einer weiteren Episode von iPad4Productivity und heute mal eine Episode, wo ich schon die Bemerkung bekommen habe, sei doch nicht zu streng. Weshalb? Ich finde es immer witzig, wenn ich mir angucke, es kommen neue Geräte und jeder braucht natürlich sofort das neue iPhone in Maximalausstattung, mit dem dicksten Speicher und allem drum, jeder braucht die neue AppleWatch mit allem Drums und Drans, und wenn ich mir dann angucke, was diejenige mit diesen Geräten machen, dann könnte man das auch mit einem Chinakracher für 80 Euro. Natürlich alle Zuhörenden mal ausgenommen. Aber ich nehme es wirklich immer war, ich schaue mir das Thema AppleWatch beispielsweise an. Ich nutze diese AppleWatch seit der ersten Generation. Und was mache ich damit? Ich mache zum einen viel Sport, und da schätze ich sehr wirklich diese Aktivitätsfunktionen, dass ich dort auf dem Bildschirm sehr, wie schnell ich laufe, wie meine Durschnittsgeschwindigkeit ist, wieviel Kilometer ich schon gelaufen bin, und ich kann mit den Airpods auch wunderbar die Musik eben auch steuern und kann auch nur einen drin haben und das komplett über die Uhr steuern – wunderbar. Ich nutze es, um meine VIP-Mails zu signalisieren, das heißt, wenn ich E-Mails habe von besonders wichtigen Ansprechpartnern oder von Ansprechpartnern, wo wir laufende Projekte haben, dann habe ich die als VIP, dann vibriert meine Uhr. Sie vibriert auch, wenn ich eine SMS bekomme, und mein Assistent macht beispielsweise meine E-Mails, und wenn er irgendwas hat, was super dringend ist, dann schreibt er mir eine SMS. Wenn ich Kunden habe, wo die Bude brennt, dann schicken die mir eine SMS – führt dazu, dass ich meine E-Mails nur einmal am Tag checke, außer ich kriege eben eine Benachrichtigung auf die Uhr. Dann macht sowas Sinn. Oder es gibt beispielsweise eine App, die heißt, Say&Go, das heißt, ich habe (…) Komplikation ein Mikrofon, da drücke ich drauf, kann was aufnehmen, dann wird das automatisch, was ich darauf gesprochen habe per E-Mail an meinen Assistenten geschickt, also ich kann mir selber was merken oder ich kann’s eben direkt an meinen Assistenten wietrgeben. Dann macht so eine Uhr auch Sinn. Und dann übersehe ich das, das konnte man schon mit der ersten und zweiten Generation machen, und dann erlebe ich die, die brauchen unbedingt die vierte Generation und was machen sie auf dem Ding? – nur die Uhrzeit ablesen. Und da sage ich immer, Leute, upgrade yourself und not only your gadgets. Ich erlebe das dann immer, da wird überhaupt nicht sich beschäftigt mit den Funktionalitäten, es wird einfach nur ausgepackt, es wird angeschlatet, es wird kein Handbuch geöffnet, es wird nichts nachgelesen, es werden keine Videos geguckt, also nicht nur ich habe ja mit dem iPad-Coach ein Angebot von Video-Tutorials, wo Sie eben zum Thema iPhone, zum Thema iPad, zum Thema AppleWatch Trainingsvideos finden, sondern Sie können das Ganze ja sogar auch, wenn Sie mögen, kostenfrei im Youtube haben. Und ich erlebe immer große Gesichter, wenn ich dann sage, Mensch, man kann diese ganzen Benachrichtigungen alle erstmal abschalten und man kann die Benachrichtigungen anschalten, die man braucht, weil als ich so das erste Mal die AppleWatsch angezogen habe, dachte ich, ich habe ja Parkinson, weil die die ganze Zeit immer nur vibrierte. Und dann habe ich erstmal alle Benachrichtigungen deaktiviert und eben nur für die SMS und für die VIP-E-Mails wieder aktiviert. Also man kann mit der AppleWatch wirklich auch produktiv die nutzen und kann dann sagen, es ist mein Notfall-Kanal und dann muss ich eben nicht dauernd zum digitalen Postkorb rennen.

Wir schauen uns nun mal das iPhone, wie ist es da? Ich habe schon mit dem iPhone 5 ein iPhone gehabt, was leistungsfähiger war als viele PC’s, also auch die AppleWatch, die erste Generation, was schon leistungsfähiger als die Computer, mit denen die Amerikaner 1969 zum Mond geflogen sind, das heißt, Sie haben eine Uhr am Handgelenk, mit der Sie zum Mond fliegen können, was machen Sie? – die Uhrzeit ablesen. Sie haben ein Telefon was leistungsfähiger ist als die Großrechner vor 5-6 Jahren, was machen die meisten Leute? – Telefonieren, WhatsApp, E-Mail und das wars. Das heißt jetzt nicht, dass Sie jetzt alles damit mehr machen müssen, nur ich möchte durchaus schon mal ein bisschen dazu ermutigen, zu zwei Dingen, und Sie kennen ja meinen Leitsatz, es gibt die ich habe, der eine heißt, „erst Hirn einschalten, dann Technik“, und vielleicht sollte man sich, bevor man sagt, ah, ich brauche unbedingt ein neues iPhone, weil das ist zu langsam, das kennst(?) nicht, auch mal darüber mit beschäftigen, wenn Sie das Gerät beispielsweise nie ausschalten, sondern immer nur drauf tippen und es wird schwarz, und nie das Gerät mal rutnerfahren, hochfahren, nie ein Reset machen, dann wird das Ding immer langsamer. Die IT-ler sagen ja immer, „boot tut gut“. So, was machen Sie, Sie schalten das Ding einfach wirklich mal abends aus, wenn Sie es laden, über Nacht komplett aus, morgens wieder an und schon bleibt das Ding flott. Oder wenn Sie Fotos machen, und Sie machen drei Fotos von Ihrer Frau, und nur eins davon ist wirklich toll, dann löschen Sie doch gleich die zwei, die nicht toll sind. Und es gibt ja dieses schöne Bild, was ich neulich auf Facebook gesehen habe, Olaf’s Fotos 1987, 36 Fotos, 8 waren schön. Olaf’s Fotos 2018, 3.000 Urlaubsfotos, 8 waren schön. Und die Dinger werden einfach immer langsamer, weil wir nicht mehr löschen. Löschen, löschen, löschen Sie doch bitte und löschen Sie doch bitte gleich, dann braucht man nicht immer mehr Speicher. Also das heißt, dieses „ich brauche aml mehr Speicher“ ist hauptsächlich deshalb, weil wir nicht mehr löschen. Und ich weiß, ich werde vielleicht alt, ich bin dieses Jahr 50 geworden, aber ich habe immer den Leitspruch zu sagen, wenn Sie analog und sich mit Papier und Bleistift nicht organisieren können, dann können Sie es mit der Elektronik erst recht nicht. Und ich bin jetzt mal ganz kras, wenn Sie analog scheiße organisiert sind, sind Sie digital richtig scheiße organisiert. Denn das Fiese ist, Sie werden nicht dazu gezwungen was zu löschen, weil ich kann ja mir das neue Gerät mit noch mehr Speicher holen, jetzt sagen Sie, wieso soll ich denn löschen? Ja, erstens wird die Kiste mal langsamer, zweitens finden Sie nichts mehr, wenn Sie suchen. Und ich werde immer gefragt, ja gibt es nicht irgendwie ein Tool, wo ich meine Fotos organisieren und sortieren und Duplikate rausnehmen kann? – dann sage ich, ja, erst Hirn einschalten – dann Technik, das heißt vielleicht erstmal selber löschen. Und das Zweite was ich eben sage neben „erst Hirn einschalten – dann Technik“ und Beides hängt miteinander zusammen, ist, Technik einfach nutzen. Ich erlebe eben, dass viele iPhones und iPads auch die AppleWatch so nutzen, als würden sie mit einem neuen 11er Porsche mit 60 Sachen auf der rechten Spur im ersten Gang fahren. Da wird eben mit so einem iPhone telefoniert, WhatsApp gemacht, E-Mails gemacht und das wars. Dafür brauchst du auch kein iPhone für 1.600 Euro, sondern dafür braucht man auch nur einen Chinakracher für 80 Euro – reicht völlig. Das heißt, Sie sollten sich wirklich mal ein bisschen damit beschäftigen, denn wenn man sich das mal anguckt, wenn’s Ihr eigenes Geld ist – okay, aber wenn Sie als angestellter Manager mal 1.700 Euro an Firmengeld dann verbrennen, finde ich das nicht sonderlich nicht produktivitätsfördernd, und das erlebe ich leider häufig, dass dann Vorstände sagen, ich brauche unbedingt dieses neue iPhone, wo ich sage, 1.700 Euro sind sicherlich für große Konzerne kein großes Geld, aber Kleinvieh macht auch Mist, und wenn man auch mal im Sinne von Nachhaltigkeit überlegt, dass da wieder Elektronikschrott irgendwo unterwegs ist, dann muss das doch nicht immer sein, dass man sich jedes Mal das neue Gerät holt. Auch ich habe beispielsweise das iPhone X ausgelassen, und hole mir jedes zweite Jahr ein neues Gerät, also es muss auch nicht jedes Jahr ein neues Gerät sein. Nutzen Sie die Geräte auch, hören Sie nicht nur diesen Podcast, schauen Sie auch gerne mal unter iPadCoach.de vorbei, oder schreiben Sie mir eine E-Mail an t.jekel@jekelteam.de, dann kriegen Sie gerne mal 30-Tage-Testzugang für 1 Euro, wo Sie auch mal sich die Tutorial-Videos anschauen können, wo Sie dann einfach mal Tipps für produktives Arbeiten bekommen, und natürlich gibt es auch ganz ganz viele tolle kostenfreie Angebote auf Youtube, also Sie können beispielsweise bei JokerTV, junger Kollege auch aus Berlin, hat ganz ganz tolle Youtube-Videos, die Sie dabei haben, Technik (…) hat auch ganz ganz tolle Sachen, also jeder hat da einen unterschiedlichen Stil, den Sie sich nutzen können, der Lars Bobach, beispielsweise, der macht auch ganz tolle Sachen, also „Produktiv in digitalen Zeiten“ heißt sein Podcast, kann ich auch sehr empfehlen, hat ganz tollen Youtube-Kanal auch dazu, also wenn Sie sagen, der Stil von Thorsten Jekel ist nicht meiner, Sie müssen nicht meine Angebote nutzen, aber nutzen Sie die Angebote die da sind, machen Sie sich schlau zum Thema, weil eben auf der einen Seite muss man da vielleicht nicht so schnell ein neues Gerät kaufen, spart Geld, spart Ressourcen; auf der anderen Seiten, wenn Sie das neue Gerät haben, dann können Sie es wirklich nutzen. Was ich auch immer so witzig erlebe, da wird immer gefragt, oh, welches Video-Equipment kannst du denn empfehlen? Dann sage ich, Leute, ihr habt in euren iPhones so tolle Kameras drin, einfach einen entsprechenden Monopod drauf, vor die weiße Wand stellen, mit Tageslicht, was nicht direkt einscheint, auf der Nordseite arbeiten, kriegen Sie wunderbare Ergebnisse, dann brauchen Sie sich gar nicht so viel mit Lampen und mit Technik beschäftigen, und die beste Kamera ist die, die Sie dabei haben, und da ist natürlich durchaus schon interessant, dass Sie sagen, auch neuere iPhones zu haben, die eine wirklich sehr sehr gute Kamera haben, wichtig ist hier, der Engpass ist zuallererst relevanter Content. Ich erlebe leider viele Facebook-Live-Videos, wo ich sage, was ist denn jetzt die Aussage dazu. Es hat vielleicht eine tolle Technik aber letztendlich kommt nur heiße Luft drüber, dann bitte auch lieber besseren Content und wenn die Technik auch nicht ganz so gut ist. Wenn Sie natürlich Top-Content nochmal toppen mit einer Top-Produktion und Technik und Qualität, an Ton, an Licht – ist natürlich super. Wichtig ist, lieber der Ton etwas besser machen, weil schlechtes Bild können Sie länger anschauen, schlechten Ton kann man nicht so lange hören. Also achten Sie auf das Thema Mikrofone. Bei den neuen iPhones sind Stereomikrofone dabei, aber auch hier dran denken, das beste Mikrofon ist das, das möglichst nah dran ist. Also wenn Sie ein Stereomikrofon 30 Meter entfernt haben, ist das auch nicht mehr gut, dann macht’s eher Sinn über einen Kabel oder über eine Funkstrecke, dann nochmal bei Bedarf auch schlechteres Mikrofon zu haben, was aber näher dran ist. Also nutzen Sie diese Technik smart. Schauen Sie auch mal in die Handbücher ein. Sie können eben, Safari ist immer wenn Sie in die Lesezeichen gucken, der unterste Punkt ist immer iPad-Handbuch, iPhone-Handbuch. Wenn Sie in den iBooks Store gucken, ist unter den Gratis-E-Books immer die Nr. 1 das iPad- und iPhone-Handbuch. Auch für AppleWatch gibt es einen Handbuch, also wie so schön heißt, wer lesen kann ist klar im Vorteil, was natürlich nicht heißt, dass man sich so ein Ding nicht auch holen darf, wenn’s einem Spaß macht. Also vielleicht noch ein versönlicher Ausklang, wenn wir nur rationale Entscheidungen treffen würden, dann würde es eine Firma Porsche beispielsweise nicht geben, das heißt, natürlich ist das auch ein Lifestyle Produkt, natürlich macht das auch Spaß und wenn es Ihr eigenes Geld ist, dann dürfen Sie natürlich auch selbst entscheiden, was Sie damit machen. Ich möchte nur ein Stück weit einfach mal zum Nachdenken, zum Inhalt mal kurz anregen, um zu sagen, muss ich denn Ressource der Erde, muss ich denn Ressourcen meines Unternehmens verschwenden, oder kann ich da nicht ein Stück weit auch verantwortungsvoll umgehen, denn ich meine, das Thema Technik und Digitalisierung ist auf der einen Seite immer ein Thema was sicherlich vor dem Hintergrund Produktivität und vielleicht leichteres Leben zu sehen, aber durchaus bitte auch immer mit dem Thema Nachhaltigkeit und Ethik immer begleitet werden soll. Nicht umsonst, sondern das finde ich gut ist auch jemand wie Elon Musk beispielsweise jemand, der dieses Thema Ethik in der technischen Diskussion auch eben nach vorne bringt. Also im Extremfall bei solchen Themen zu sagen, okay, kann künstliche Intelligenz beispielsweise dann irgendwann mal einen künstlichen Soldaten erzeugen, und hier gibt es bereits Systeme, die von den Amerikanern getestet werden, also die Frage der Technik hat aus meiner Sicht immer auch eine ethische Komponente, die beim militärischen Einsatz absolut zu beachten ist, wo es dann die Fragestellung gibt, inwiefern kann die künstliche Intelligenz ein Spielzeuggewehr von einem echten Gewehr unterscheiden und welche Risiken gibt es dort, aber auch wenn man das Ganze eben nicht militärisch sieht, ist immer die Frage wie verantwortungsvoll gehen wir mal mit dem Thema Ressourcen der Umwelt, der Erde und unseres Unternehmens um. In diesem Sinne vielleicht mal eine etwas provokativere Episode und ich wünsche Ihnen, auch wenn Sie die neuesten Geräte sich immer holen wollen, was ich auch gerne tue, damit nicht nur viel Produktivität, viel Effizienz, sondern natürlich auch viel Freude damit.

In diesem Sinne freue ich mich, wenn Sie nächstes Mal wieder mit dabei sind. Ihr Thorsten Jekel.